Dem seltsamen Spektakel der für die Medien veranstalteten Empörung zusehen

Dem seltsamen Spektakel der für die Medien veranstalteten Empörung zusehen


Ich heiße Amit. Ich habe zwei kleine Kinder, ein weiteres ist unterwegs. Und obwohl die Balance zwischen einer jungen Familie und einer Vollzeitarbeit zu finden schon schwierig genug ist, lasse ich einmal im Jahr alles zurück und trete einen Monat lang den Reservedienst bei den Israelischen Verteidigungskräften an.

von Amit Deri, Tablet

 

Denen, die die Erfahrung nicht gemacht haben, ist schwer zu erklären, wie machtvoll die Erfahrung von miluim, wie wir es auf Hebräisch nennen, wirklich ist. Es gibt ein paar Dinge, die bewegender sind als eine Ansammlung von Typen, die ihre Karrieren auf Eis legen und freudig ihren Teil tun, um ihren Staat sicher zu halten. Meine Kompanie besteht aus einem erfolgreiche Ingenieur, dem Manager eines der schicksten israelischen Restaurants, einem Biologen, einem Pädagogen und anderen aus allen sozialen Schichten, die einen Monat im Jahr politische Differenzen, finanzielle Sorgen und alles andere beiseiteschieben, um 18-Stunden-Tage mit Patrouillen in der Umgebung von Hebron zu verbringen und den Frieden zu erhalten.

 

Wir sind keinesfalls einzigartig, aber leider werden Sie in den Zeitungen kaum etwas über uns lesen. Die Schlagzeilen, habe ich diese Woche auf am eigenen Leib erfahren, sind den gewalttätigen Provokateuren vorbehalten. Letzten Mittwoch stach ein palästinensischer Terrorist auf einen israelischen Bürger ein und verletzte ihn leicht, bevor ein Sicherheitsmann aus der Nähe auf schoss und tötete. Am Freitag gab Israel die Leiche des Terroristen an seine Familie zurück, ein grundlegender menschlicher Akt, den z.B. die Hamas den Familien der israelischen Soldaten verweigert, die sei entführt und getötet hat. Uns wurde gesagt, dass wir mit Ärger rechnen sollten.

 

Am nächsten Tag, Samstag, kamen meine Männer und ich, insgesamt etwa 100, an und fanden etwa 400 palästinensische Gewalttäter vor, die uns mit Molotowcocktails und großen Steinen bewarfen, uns mit Steinschleudern angriffen und Reifen verbrannten. Sie wurden von in etwa 40 Kameras beobachtet, die jedes Pressorgan des Auslands repräsentierten, das man sich vorstellen kann. Sie brüllten Parolen, dass Mohammed Armee kommen und an den Juden Vergeltung üben werde und stolzierten mutig vor den Fotografen herum, im vollen Wissen, dass die strikten Einsatzregeln der IDF uns davon abhalten viel mehr zu unternehmen als den Versuch den gewalttätigen Mob durch das Verschießen von Tränengasbehältern zu zerstreuen.

 

Wir taten unser Bestes, um dafür zu sorgen, dass alle – Israelis wie Palästinenser – nicht ernsthaft verletzt wurden. Und dann, Zauberei: Eine kurze Zeit nach Beginn der Demonstration entschieden sich die Medien, weil sie hatten, wofür sie gekommen waren, aufzubrechen. Sobald der letzte Kameramann weg war, ließen dieselben palästinensischen Randalierer, die gerade noch so leidenschaftlich und aufgebracht waren, ihre benzingetränkten Lumpen und ihre Felsbrocken fallen und gingen vergnügt ihrer Wege. Sie waren an keiner echten Konfrontation interessiert. Sie waren nicht wirklich wütend. Sie legten eine Show für die Presse hin. Eine Stunde später schickte mir ein Freund ein Foto von mir, das gerade in arabischen Medien veröffentlicht wurde; ich hielt ein Tränengasgewehr und sah bedrohlich aus.

 

Um ehrlich zu sein: Mich hat der Vorfall amüsiert, aber ich war auch aufgebracht. Ich weiß, dass das kaum eine neue Geschichte ist, aber wenn dein eigenes Wohlergehen und das deiner Freunde auf dem Spiel stehen, fühlt sich das etwas dringlicher an als üblich. Ich bin sehr stolz darauf meine Pflicht zu tun und meinem Land zu dienen, aber ich wünschte die Mitglieder der Meiden würden ihre Aufgaben ebenso ernst erledigen, sich die Zeit nehmen genau wiederzugeben, was vor Ort geschieht, statt Fake News-Schilderungen zu glauben, die von zynischen Propagandisten arrangiert werden.

 

 

Übersetzt von Heplev - Foto: Screenshot


Samstag, 10 März 2018






Wenns sowieso keinen Unterschied macht, kann man auch draufballern. CS Gas und Pefferkugeln aus dem Less Lethal MG. Dann ist der Kinderfasching binnen 1 Minute erledigt. Die Presse lässt sich auch nimmer blicken, wenn sie A im CS Gas Rauch nix filmen konnte und B Gas bis ins nächste Jahr noch im Gesicht hat. Alles sind glücklich! :-) Und wie der Artikel zeigt, braucht man sowieso keine Presse mehr vor Ort. Ich höre lieber Informationen aus 1. Hand wie die von Amit. Also kann man Presse generell verbieten. Sie haben über die Jahrzehnte bewiesen das sie mit Macht nicht umgehen können und sie nur zum Schaden aller missbrauchen. Auf die 5 Positivfälle kann ich dann auch verzeichten. Das Existenzrecht von Presse ist ERLOSCHEN!