Judenhass versteckt sich leicht hinter der Sorge um Muslime

Judenhass versteckt sich leicht hinter der Sorge um Muslime


Die (anfänglich) ausgeprägte Willkommenskultur der Deutschen und Österreicher gegenüber flüchtenden Muslimen hat mit dem schlecht bis falsch verarbeiteten Holocaust zu tun. Sobald die Juden Israels beweisen, dass sie sich selber vor schlimmen und übermächtigen Feinden verteidigen können, öffnet der Israel bezogene Antisemitismus sein fauliges Maul. Juden haben sich nicht erfolgreich zu verteidigen, sondern erfolgreich zu leiden!

von Dr. Nathan Warszawski

 

Es soll auch Juden in und außerhalb Israels geben, die dieser Leitlinie folgen. Man nennt sie „jüdische Selbsthasser“, die von nicht-jüdischen Antisemiten begierig aufgenommen werden. Es ist jedoch kein Selbsthass. Es ist die Trauer um den Verlust der Unschuld: Wer ermordet wird, ist unschuldig. Wer tötet, um am Leben zu bleiben, ist schuldig. Der selbsthassende Jude will nicht überleben, sondern unschuldig sterben. Er ist somit kein Selbsthasser, sondern verrückt und ein Realitätsverweigerer. 2.000 Jahre Verfolgung gehen nicht spurlos vorbei.

 

Der vulgäre nicht-jüdische, deutsche Antisemitismus ist nicht mit dem 3. Reich untergegangen. Der Judenhass giert auf eine günstige Gelegenheit, sich wieder aufzurappeln und die Deutungshoheit zu übernehmen. Die Gelegenheit ist mit den Kriegen in Syrien und dem Irak gekommen. Den Antisemiten ist es gleichgültig, wie viele semitische Araber durch den IS umkommen, der zu einem guten Teil aus konvertierten europäischen Christen besteht. Die deutschen Antisemiten freuen sich, dass nun Muslime das ehemalige Hitlerreich überschwemmen und ihren genuinen und sauberen Judenhass mitbringen, der die Mär vom judenfeindlichen Nationalsozialismus endgültig widerlegen soll und wird.

 

 

„Es fing nicht mit Gaskammern an!“ schreibt der Kryptoantisemit. Damit will er ausdrücken, dass die muslimischen Flüchtenden, wenn die Rechten das Sagen haben werden, in der Gaskammer enden werden. Da wir und er wissen, dass dies niemals geschehen wird, geht es dem Kryptoantisemiten nicht um die Realität der Flüchtenden, sondern um die Banalität der vergasten Juden. Seht, das, was den Juden angetan worden ist, ist nicht außergewöhnlich! Die Flüchtenden könnten ein ähnliches Schicksal erleben. Dabei hofft der Kryptoantisemit, dass zumindest ein Flüchtender muslimischen Glaubens im ehemaligen Hitlerreich vergast wird. Dass Polen keine Flüchtenden muslimischer Konfession aufnehmen will, sieht der Kryptoantisemit als Verrat am Antisemitismus an. Sind doch die meisten deutschen Vernichtungslager in Polen aufgebaut worden.

 

Warum lässt FuF (fischundfleisch.com) einen solchen Hetzartikel zu und zeichnet ihn sogar hervorragend aus? Hängt das mit der neuen Leitlinie zusammen, Hassartikel nur gegen Juden zuzulassen, oder mit Werbung Blutgeld zu verdienen?

 

 


Montag, 08 Januar 2018





Im Titel gibt DLF sogar den Eindruck, dass Neu-Rechts Links (uns, DLF) daran hindert, keinen Judenhass auszutoben können. Sendung: DLF 8.1.2018 19:15 Uhr Andruck - Das Magazin für Politische Literatur Abraham Melzer: "Die Antisemitenmacher. Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert" Westend Verlag Am Mikrofon: Catrin Stövesand

"Hängt das mit der neuen Leitlinie zusammen, Hassartikel nur gegen Juden zuzulassen,...." Jawoll!! So soll es sein...☺

"jüdische Selbsthasser"ist eine Bereicherung für die Politik und das deutsche Fernsehen- denn er passt richtig gut zu den Sendungen der verkommenen Anstalten, die ausser Mord, Totschlag,Pedofelie und Korruption nicht viel zu bieten haben.