`Staatsräson´ - was interessiert die hohle Phrase von gestern? Deutsche Werte

`Staatsräson´ - was interessiert die hohle Phrase von gestern?

Deutsche Werte


Mit einem Raketenangriff auf Israel, der massiv genug war, einen tragischen Irrtum auszuschließen, haben in der Nacht iranische Kräfte von syrischem Boden aus demonstriert, was der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) als »Friedensvertrag« wert war und ist, als den ihn seine Anhänger verklären. Just den Konflikt, den er befrieden oder gar lösen sollte, hat er dramatisch verschärft.

Während in Deutschland die Verbündeten Teherans Donald J. Trump schmähen, weil der sich gegen ein Abkommen gewendet hat, das eine Farce ist, lassen die Mullahs ihre Waffen sprechen. Und noch während die iranische Aggression vorerst an Iron Dome scheitert, erklären deutsche Politiker, von US-Sanktionen gegen Teheran betroffene Unternehmen für mögliche Verluste zu entschädigen.

 

Einer dieser Politiker, der sozialdemokratische deutsche Außenminister Heiko Maas, versprach kürzlich, Berlin werde »im Sicherheitsrat [der Vereinten Nationen] auch für die Interessen und für die Sicherheit unser israelischen Freunde« eintreten, nachdem die Regierung in Jerusalem die Kandidatur Israels für einen der Sitze im wichtigsten Gremium der Weltorganisation zurückgezogen hatte.

 

Unternehmen, die in der Islamischen Republik Geschäfte machen wollen, müssen sie mit ihr machen: Am Mullah-Regime vorbei sind bilaterale Wirtschaftsbeziehungen unmöglich. Wie aber paßt nun beides zusammen: das Eintreten für Israel einerseits und die Bereitschaft andererseits, Geschäfte zu unterstützen, die ein Regime stärken, das seine Absichten gegenüber Israel so offen zeigt?

 

 

tw_24 - Foto: Screenshot - Merkel setzt Opfer und Täter, Angreifer und Angegriffene auf eine Stufe


Freitag, 11 Mai 2018






Der deutschen Regierung fehlt es an Ideen und an Mumm. Den derzeitigen Druck der USA auf den Iran nahezu kommentarlos einfach auszugleichen, offenbart die Hilflosigkeit unserer politischen Spitze. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, der Führung des Iran eine Option anzubieten.

Jaja, der "Staatrasen", die grüne Fläche über die A.M. barfuß laufen kann ohne Gefahr zu laufen in eine Falle zu treten.

An diese dt. Staatsraison glaube ich schon lange nicht mehr. Hand auf´s Herz: Hätte es den Holocaust nicht gegeben, müsste sich Deutschland heutzutage nicht so verstellen. Man spürt doch überall, dass das Herz für die Araber schlägt und nicht für den kleinen "Unruhestifter" Israel. Dumm nur, dass es in Israel von gescheiten Leuten nur so wimmelt und man sie doch irgendwie braucht. Geschäfte sind halt wichtiger als ein moralisches Standing, welches von Ehrlichkeit, Fairness und Demut (Gegen- teil von Hochmut/Arroganz) geprägt sein sollte. Auch die Gottesfurcht gehört hier dazu. Das Wissen, dass man eines Tages für sein Tun und Lassen zur Rechenschaft gezogen wird. Nun, der Hass auf Trump, der sich darin äussert, dass all seine Entscheidungen als die eines Verrückten und Idioten belächelt und hintertrieben werden, ist längst in Zement gegossen und aus den arroganten Sturköpfen nicht mehr raus zu bekommen. Dazu müsste man nämlich demütig und ehrlich sein. Mein Vater sagte immer: Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz. Es macht mich sehr traurig, zu sehen, was aus "meinem" Volk geworden ist. Auf die Arroganz unserer Politiker passt doch ganz gut das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner: (Lukas 18) 9 Er sagte aber zu einigen, die überzeugt waren, fromm und gerecht zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Shabbat Shalom!

@3bw super Beitrag, alles trifft genau auf den Punkt!

Ich finde A. Gaulands Kommentar zur deutschen Staatsresie ist total zutreffend.