Kurdische Gemeinde: `Wir sind entsetzt über die Angriffe auf türkische Einrichtungen in Deutschland und verurteilen diese aufs Schärfste!´

Kurdische Gemeinde:

`Wir sind entsetzt über die Angriffe auf türkische Einrichtungen in Deutschland und verurteilen diese aufs Schärfste!´


Am Wochenende sind in einigen deutschen Städten mehrere Moscheen und türkische Einrichtungen mit Brandsätzen angegriffen worden. Es sind gleichzeitig in den sozialen Medien einige Schreiben aufgetaucht, die kurdische Jugendliche zur Gewalt gegen türkische Einrichtungen aufrufen.


Über die Authenzität der Schreiben kann derzeit keine Aussage gemacht werden. Wer auch immer die Verfasser von Gewaltaufrufen in Deutschland sind,


die Kurdische Gemeinde Deutschland verurteilt sowohl die Anschläge als auch die Gewaltaufforderung an kurdische Jugendliche in Deutschland aufs Schärfste.


Ali Ertan Toprak, Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde, nimmt wie folgt Stellung: „Wer auch immer hinter diesen Anschlägen und Gewaltaufforderungen steht,


ob PKK-nahe Kreise oder der türkische Geheimdienst MIT, diese Form der menschenverachtenden Gewalt ist mit nichts zu rechtfertigen!“


Toprak weiter, „Diese Anschläge gefährden unschuldiges Menschenleben und schaden politisch in erster Linie dem Anliegen der Kurden und gefährden das friedliche Zusammenleben in Deutschland.


Keine wehrhafte Demokratie in der Welt kann solche Gewalttaten auf ihren Straßen dulden, sie würde ihr politisches Handeln und ihre Entscheidungen davon nicht beeinflussen lassen.“


Toprak appelliert an die Deutschkurden:


„Auch wenn wir über das Schweigen der Bundesregierung gegenüber dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei in Afrin besonders enttäuscht sind und die Provokationen türkischer Nationalislamisten
 in den sozialen Medien ausgesetzt sind, bitten wir alle kurdischstämmigen Menschen, sich in Deutschland von niemandem gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung instrumentalisieren zu lassen.


Deutschland ist ein freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat. Jeder Bürger kann jederzeit auf demokratischem Wege seine Meinung und seine Kritik an den politischen Entscheidungen der Regierung zum Ausdruck bringen.”
Der Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde warnt davor, vorschnell eine vermeintlich kurdische Täterschaft auf Vermutungen aufzubauen.


Tausende aktive Mitarbeiter des türkischen Geheimdienstes MIT sind in Deutschland aktiv, um den kurdischen Interessen zu schaden und die Kurden zu kriminalisieren.


Dieser Verdacht soll jedoch nicht davon ablenken, dass es auch unter Kurden gewaltbereite Jugendliche gibt, die Gewalttaten verüben könnten.


Toprak "Die über 1,2 Millionen Kurden in Deutschland sind in der überwiegenden Zahl friedliebende Menschen die jederzeit bereit sind, die Demokratie vor ihren Feinden zu schützen.“
 

 

 

Foto zur Illustration: DiTIB-Moschee in Göppingen (Foto: By dierk schaefer (DITIB-Moschee mit integrativer Beflaggung) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons)


Montag, 12 März 2018






War es nicht Pegida und die AfD die darauf hingewiesen haben, daß ethnische Konflikte auf dt. Boden ausgetragen werden? Aber man kann ja immer noch die ***-Karte ziehen. Hat ja schon mal geklappt. Naja...fast...☺



@haolam: Was passt Euch nicht an der ***-Karte? Glaubt Ihr auch an dieses Lügenkonstrukt? Wundern würds mich nicht. ☺☺

Nanü, im dt. Medien-Blätterwald ist es verdächtig still ob der Anschläge. Kann man wohl nicht mit den "Rechten" in Verbindung bringen. So ein Mist aber auch. Mein Mitgefühl gilt dem dt. Qualitätsjounalismus. ☺☺