15jährige Schülerin wehrt sich gegen Antisemitismus an ihrer Schule: Sächsische Zustände

15jährige Schülerin wehrt sich gegen Antisemitismus an ihrer Schule:

Sächsische Zustände


Im Rahmen eines Spendendinners des Vereins Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V., bei dem makabrerweise Jean Asselborn, der für seine Ablehnung Israels berüchtigte Außenminister der Steueroase Luxemburg, eine Rede halten durfte, wurde am Dienstag eine Schülerin aus Dresden geehrt, die sich mit einer Anzeige gegen antisemitische Umtriebe an ihrer Schule gewehrt hatte.

Sächsische Zustände

Nach Auskunft der Fünfzehnjährigen war – und ist – es an ihrer Schule offenbar nicht unüblich, daß sich Schüler mit judenfeindlichen »Scherzen« unterhalten und mit Hitlergruß grüßen. Als sie gegen ein Bild einer Rauchwolke mit der Unterschrift »jüdisches Familienfoto« protestierte, sei sie gefragt worden, ob sie »zu viele tote Juden eingeatmet« habe und »nach Polen auszuwandern« wolle.

 

Darauf habe das Mädchen ihren Mitschüler wegen Volksverhetzung angezeigt und sei nur noch weiter angefeindet worden. So lobenswert und daher verdient der Preis für Zivilcourage für das Mädchen auch ist, die Aufmerksamkeit sollte hier nicht aufhören. Denn wie es scheint, hat die Schule des Mädchens nicht nur ein Problem mit Schülern, die nicht wissen, sich zivilisiert aufzuführen, sondern auch und gerade mit Lehrpersonal, das nicht gewillt ist, dagegen etwas zu unternehmen.

 

Über die Gründe mag man spekulieren, vielleicht sind Lehrer überfordert damit, manifesten Antisemitismus zu erkennen, möglicherweise lachen sie heimlich mit. Daß eine Schülerin nicht bei ihnen auf Unterstützung hofft, sondern sich an die Polizei wenden muß, ist ein Armutszeugnis für die, die ein solches Klima politisch verantworten, und das ist in Sachsen vor allen anderen die CDU.

 

Erklärte »Landesvater« Kurt Biedenkopf in den 1990ern, die Sachsen seien »immun« gegen Rechtsextremismus, eine Einschätzung, die er 2015 wiederholte, waren es auch seine Nachfolger, die durch Verharmlosung und deren damit verbundene Duldung rechtsextremistische Ideen hoffähig machten. In Sachsen konnte die NPD in den Landtag einziehen, die AfD stärkste Partei werden.

 

Und die einzige Lehre daraus ist, daß der schon am weitesten rechts stehende Verband der Union sich noch weiter rechts positionieren will. Da paßt es durchaus, daß die jetzt geehrte Schülerin letztlich nicht eben erfolgreich war: Der Urheber der antisemitischen Sprüche mußte ein Gespräch mit der Polizei überstehen, verbleibt aber an der Schule. Für deren Lehrer bleibt ihr Versagen folgenlos.

 

 

tw_24


Donnerstag, 09 November 2017





Warum wird hier der Ausdruck Landesvater aufgeführt? Das heißt doch wohl Ministerpräsident. Die "Landesväter" haben ihre männlichen "Landeskinder" an die Briten als Kanonenfutter verkauft. Die Zeiten des Absolutismus sind ja wohl zwischenzeitlich vorbei.

@1: So? ☺ Meine eigentliche Überlegung ist diese. Hätte das Mädchen auch -wie in Berlin geschehen- die musl. Schüler angezeigt*, die den jüd. Mitschüler "traktiert" haben, wenn sie da Zeuge gewesen wäre? Der Fall ist bekannt, der jüd.Schüler "durfte" die Schule wechseln. PS: *dann wäre es ein echtes Problem geworden....

Noch ne Überlegung. Gesetzt den Fall, die Kleine hätte ihre "Anzeige" bei einem Polizeipraktikanten musl. Prägung aufgegeben....Und noch eine. Gesetzt den Fall, die Kleine hätte musl. Schüler angeigt. Mit Sicherheit wäre ihr Name auch in der Zeitung erschienen. Aber mit einem schwarzen Rahmen versehen. Ergo: Deutsche zeigen Deutsche bei Deutschen an. Und das Ganze nennt sich dann Zivilcourage. @Haolam, ich weiß das ist a bissl harter Stoff, aber....soissesnumal.

Ich war jahrelang im sozialen Brennpunkt mit hauptsächlich muslimischen Jungendlichen tätig. Ich genoß der Vertrauen. - Was ich da allerdings zu hören bekam.....Hass auf Juden. Ich wandte mich an die kath. Leitung. Man beschied mir zu schweigen, weil dies nirgendwo gelaubt würde. Dabei wollte ich nur Einfluss auf den Staatsbürgerunterricht in ihren Schulen anregen, der einen Wandel der wahnhaten Gedanken hervorrufen sollte. Ich bin aus Verzweiflung in die AfD eingetreten, was eine richtige Entscheidung war. Die kath. Kirchenleitung hat mich daraufhin sofort entlassen.- Der linke Lokalreporter der Zeitung fragte mich, wie ich es wohl als Deutscher mit diesen! Ausländern jahrelang ausgehalten hätte, schließlich gäbe es da ja auch Dunkelhäutige. - Was der wohl hören wollte? Ich entgegnete, ich sei schließlich selbst Ausländer. - Schweigen folgte.- Man recherchierte nun, ob ich vielleicht schon einmal auffällig wurde. Und Bingo! Ich schrieb, damals aktuell - nun schon ein Jahr alt, in deren Zeitung als Leserbrief, dass ich die Übergriffigen auf der Kölner Domplatte für "Lumpen" halte. Darufhin war dann zu lesen :"...hält(alle) minderjährigen unbegeleiteten Flüchtlinge für Lumpen und verbreitet es anonym im Netz." So geht linke Presse und linke Schule.

Ach Haolam.de... wie lange wird es wohl noch dauern, bis ihr bemerkt das er damals wie heute "Ali Hitler" hießt..., die Religion Faschismus hieß und warum zufällig damals alles links (sozialistisch) war und heute auch wieder links mit Volldampf die Juden kickt. Also wenn man mal etwas wirklich nicht über Geschichte wissen will, dann bemühe man ein deutsches Geschichtsbuch. Stand da überhaupt jemals etwas wahres drin?


  Alle Felder müssen ausgefüllt werden
Name:
E-Mail:
Text:
Sicherheitsabfrage 7+ 7=
Ich versichere, nichts rechtlich und/oder moralisch Verwerfliches geäußert zu haben! Ich bin mir bewusst, das meine IP Adresse gespeichert wird!