Offener Brief von Gerd Buurmann an das ECHO-Team

Offener Brief von Gerd Buurmann an das ECHO-Team


Ein Brief von Gerd Buurmann an das Team zur Verleihung des ECHO-Preises.

Offener Brief von Gerd Buurmann an das ECHO-Team

Sehr geehrte Damen und Herren der Deutschen Phono-Akadamie,

 

ich muss Ihnen wohl Kunst- und Meinungsfreiheit erklären.

 

Diese Freiheiten ermöglichen es mir, andere Menschen und ihre Einstellungen zu hören. So erfahre ich, was Menschen denken und kann dann wiederum meine Freiheiten nutzen, um mich zu diesen Äußerungen zu verhalten. Dadurch zeige ich, wie ich zu solchen Äußerungen stehe.

 

Ich kann Äußerungen ignorieren, missbilligen oder loben. Ich kann gewissen Ansichten und Äußerungen sogar Preise geben oder sie mit Nominierungen ehren. Kunst- und Meinungsfreiheit bedeuten jedoch nicht, dass ich Preise vergeben muss. Ich kann. Ich darf. Ich muss nicht.

 

Sie haben sich dazu entschieden, Kollegah & Farid Bang mit dem Album „Jung Brutal Gutaussehend 3“ für den Echo in den Kategorien „HipHop/Urban National“ und „Album des Jahres“ zu nominieren. Das ist Ihre Freiheit. Ich verteidige diese Freiheit, denn Sie ermöglicht mir zu sehen, wo Sie stehen.

 

Alles Liebe,


Gerd Buurmann
Mitglied im Artikel 5 Club

 

 

Tapfer im Nirgendwo - Foto: Kollegahund Farid Bang (Foto: By Selfmade Records (Selfmade Records) [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)


Dienstag, 10 April 2018





Da sind die "Gesinnungsecholoten" mal wieder sehr schön unter sich.


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