Abbas und sein Todeskult: Opfermythos

Abbas und sein Todeskult:

Opfermythos


Die »palästinensische« Fatah erinnert via Twitter an eine ihrer »Märtyrerinnen«: Vor 40 Jahren, am 11. März 1978, führte Dalal Mughrabi eine Gruppe von »Palästinensern« an, die in Israel gewaltsam zwei zivile Busse mit deren Passagieren in ihre Gewalt brachten. Mehr als drei Dutzend Menschen ermordeten die »Kämpfer« der Fatah, bevor sie schließlich unschädlich gemacht wurden.

Von der »Regierungspartei« in Ramallah, deren Kopf Abu Mazen dem noch amtierenden deutschen Außenministerdarsteller Sigmar Gabriel ein »Freund« ist, wird das Massaker, zu dessen Opfern 13 Kinder zählen, regelmäßig als »Erfolg« gefeiert, die getöteten Mörder, allen voran Dalal Mughrabi, werden als »Märtyrer« glorifiziert. Plätze und Straßen wurden nach ihr benannt, selbst Schulen.

 

Hat sich das Regime um »Palästinenserpräsident« Abu Mazen mit Unterzeichnung der Roadmap verpflichtet, Terrorismus abzuschwören und unmißverständlich zu ächten, erinnert es an das Blutbad im März 1978 immer wieder als »ruhmreiches Kapitel in der palästinensischen Geschichte«, nennt die eiskalte Ermordung etwa der damals gerade zwei Jahre alten Galit Ankwa »glorreich«.

 

Doch nicht nur auf Twitter feiert die Fatah Dalal Mughrabi und das von ihr und ihren Komplizen angerichtete Gemetzel, auch Al-Hayat Al-Jadida, die amtliche Tageszeitung des Regimes in Ramallah, gedenkt der »Märtyrerin« – und nimmt ihr Schicksal zum Anlaß, das »Verbrechen« Israels anzuprangern, oftmals Überreste getöteter Terroristen in anonymen Nummern-Gräbern zu bestatten.

 

Vielleicht mehr noch als ein »angehefteter« Tweet in einem »sozialen« Netzwerk offenbart diese Klage, für welche Werte das Regime in Ramallah steht. Selbst vierzig Jahre nach dem Blutbad ist da kein Wort des Mitgefühls für dessen tatsächliche Opfer zu lesen, dafür aber werden die Mörder für ihre Tat gepriesen und in dieser Rolle noch zu Opfern eines »Verbrechens« Israels verklärt.

 

 

 

tw_24 - Foto: Fatah-Terrorist (Foto: By Manar al Zraiy (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)


Dienstag, 13 März 2018