Likud-Abgeordneter trifft mit FPÖ-Vorsitzenden zusammen

Likud-Abgeordneter trifft mit FPÖ-Vorsitzenden zusammen


Der Abgeordnete des koservativen Likud, Rabbi Yehuda Glick, ist in Wien mit dem Vorsitzenden der rechten FPÖ zusammengetroffen.

Offiziell hält man sich in Israel mit Kontakten zur FPÖ, die zusammen mit der ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz, die österreichische Bundesregierung bildet, noch zurück und will erst einige Analysen über die Bewertung der FPÖ abwarten. Der Abgeordnete des konservativen Likud von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu, der als „Tempelberg-Aktivist“ bekannt gewordene Rabbiner Yehuda Glick teilt diese Haltung nicht und attestiert der umstrittenen Partei nach einem Treffen mit deren Vorsitzenden, Minister HC Strache, eine positive Haltung zu Israel.

 

Das Onlinemagazin israelnetz schreibt:

 

Die israelische Regierung lehnt direkte Beziehungen mit der rechtspopulistischen Freiheitlichen Partei Österreichs ab. Kontakte mit FPÖ-geführten Ministerien laufen derzeit ausschließlich über Beamte. Rabbi Glick hingegen hat am Dienstag in Wien mehrere Politiker der Partei getroffen – und betont deren israelfreundliche Haltung.

„Der am meisten pro-israelische und aktivste Führer gegen Antisemitismus und Rassismus in Europa, der in seinem Land permanent dafür kritisiert wird, zu pro-israelisch zu sein – wird von Israel boykottiert, weil er angeblich ein antisemitischer Neonazi sei.“ Dieser Twitter-Eintrag des Likud-Politikers bezieht sich auf FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache.

 

 

FOTO. FPÖ-Chef Strache und der Likud-Abgeordnete Glick

Foto: Jehuda Glick, Twitter


Mittwoch, 14 Februar 2018