Wie sie es auch machen ... und Trump und Netanyahu tun in der Tat

Wie sie es auch machen ... und Trump und Netanyahu tun in der Tat


Tagein, tagaus stehen zwei Männer - zwei entscheidende Führer der Welt - unter einer ständigen Trommelfeuer verbaler Angriffe. Sie sind einem besessenen, aus den Angeln gehobenen und nie da gewesenen Strom an Beschimpfungen, Verfälschungen, Rufmord und böswilligen Fantasien.

von Melanie Phillips, JNS.org

 

Sollten Sie es nicht bereits erraten haben: Es handelt sich um Premierminister Benjamin Netanyahu und US-Präsident Donald Trump. Die gegen sie gerichtete Kampagne kennzeichnet eine kulturelle Störung im Westen, die ans Pathologische grenzt.

 

Netanyahu hat natürlich seine Fehler. Man könnte seine Arroganz, moralische Feigheit und seine Tendenz ein Kontrollfreak zu sein anführen. Er kann Kritik nicht gut vertragen. Er hat es verfehlt zu organisieren, dass seine Regierung sich mit dem im Gericht der westlichen öffentlichen Meinung so verheerend gegen Israel geführten psychologischen Krieg beschäftigt. Und vielleicht, wer weiß, werden einige der vielen Korruptionsvorwürfe gegen ihn haften bleiben.

 

Aber seine Leistungen sind eindrucksvoll. Netanyahu hat Israel ermöglicht die ununterbrochenen Versuche von Präsident Barack Obama zu überleben, der wohl in Sachen Israel der bisher feindseligste amerikanische Präsident war. Netanyahu hat den jüdischen dazu geführt ein Dynamo im Bereich der Technologie sowie Forschung und Entwicklung zu werden, zum großen Teil durch seine Liberalisierung der israelischen Wirtschaft. Er hat über die Achse nach Asien neue Bündnisse eröffnet. Er hat die Stellung gegen die Abnutzungsachse Palästinenser-Europa gehalten. Und er schwimmt auf der Welle einer neuen regionalen Ordnung, die Allianzen mit Ägypten und Saudi-Arabien involviert.

 

In Israel und bei der westlichen Intelligenzija kann allerdings die Abscheu kaum überschätzt werden, die er provoziert. Seine Leistungen werden ignoriert oder ungeniert ausgeblendet. Stattdessen wird er (lächerlicherweise) für die Verhinderung einer Lösung völligen Stillstands im Nahen Osten verantwortlich gemacht. Nicht weniger lächerlich wird er für Obamas über acht Jahre konstante Feindseligkeit verantwortlich gemacht. Von ihm wird gesagt, er sei ein beginnender Diktator, ein rassistischer Ethno-Nationalist und ein „Alternativ-Zionist“. Das alles ist keine Kritik; das ist irres Gerede im Delirium.

 

Drüben in den Vereinigten Staaten hat Trump natürlich seine Fehler. Man könnten sein nicht vorhandene Konzentrationsspanne anführen, seine Geringschätzung für Details, seine Fahrlässigkeit in Sachen Sorgfalt, seine unverantwortliche und zwanghafte Twitterei, sein grobes und geschwollenes Reden und seine Scheitern Kritik zu ertragen.

 

Dennoch sind auch seine Leistungen nach nur einem Jahr im Amt beeindruckend. Er leitet eine boomende Wirtschaft mit riesiger Zunahme an Arbeitsstellen; er stellte bei der Einwanderung die Rechtsstaatlichkeit wieder her; er dreht die Regulierungen zurück; er hat herausragende Ernennungen in der Justiz getätigt; er zwingt Saudi-Arabien sich zu reformieren; und er bietet dem Iran, den Vereinten Nationen und den Palästinenser die Stirn.

 

Man kann aber keinesfalls die Verachtung und den Schrecken überschätzen, mit dem er betrachtet wird. Er wird beschuldigt rassistisch und antisemitisch zu sein, die Rechtstaatlichkeit auszuhöhlen, sich wie Mussolini zu benehmen. Es gibt zwar nicht die Spur eines Beweises für die Behauptungen, er habe mit Russland konspiriert, aber die Beweise häufen sich, dass Elemente des FBI und Justizministerium unter der Obama-Administration auf illegale Weise gegen ihn agiert haben.

 

Die Demokraten reden will davon ihn wegen Amtsvergehen anzuklagen. Sie werden später entscheiden aus welchem Grund. Das ist nicht Opposition; das ist geistige Umnachtung.

 

Warum werden die beiden Männer so behandelt? In Israel ist es einfacher Netanyahu zu beschuldigen als sich den furchterregenden Komplexitäten des gegen das Land geführten existenziellen Kriegs und den schwierigen Entscheidungen zu stellen, die getroffen werden müssen.

 

In Amerika provoziert Trump eine derart überreizte Reaktion, weil er außerhalb aller Konventionen agiert. Er stellt unangreifbare linke Orthodoxien zu Immigration, nationaler Identität und Opferkultur infrage und er stellt die Schwächen auf seiner eigenen republikanischen Seite bloß.

 

Wo beide, er und Netanyahu, erfolgreich sind: Sie sprechen für die große Mitte ihres Wahlvolks – die gewöhnlichen Leute die mit stillem Erstaunen und Wut beobachten, wie das kulturelle und politische Establishment ihre Sorgen nicht nur ignoriert, sondern für illegitim hält.

 

Das Mittel-Israel begreift, dass der schwierige und gefährliche Status quo mit den Palästinensern dennoch angesichts ihrer andauernden Verweigerungshaltung unvermeidbar ist. Mittel-Amerika begreift, dass unter Obama die Rechtstaatlichkeit durch illegale Immigration, dass die Finanzbehörden zur Waffe gegen konservative Gruppen gemacht wurden und die Unterstützung der Black Power-Aktivisten gegen die Polizei ausgehöhlt wurde.

Das ist der Grund, dass sie für Netanyahu und Trump stimmten. Und das ist der Grund, dass das linke Establishment, das für diesen Angriff die Kultur verantwortlich ist, nicht nur Netanyahu und Trump verdammt, sonder auch die Öffentlich, die für sie stimmte.

 

In einem Artikel in Tablet ringt Autor Paul Berman die Hände wegen Trumps Wahl. Er geht eine Erklärungen durch, die von seinem Händewringer-Kollegen Thomas B. Edsall angeboten werden, der ein einer Kolumne für die New York Times auf die „materiellen Klagen der weißen Arbeiterklasse“ und „rassistische Animositäten gegenüber Schwarzen und den neuesten Immigranten, zusammen mit einem unwirschen Hass auf die Snobs an den beiden Küsten“ zeigt.

 

Berman allerdings glaubt, der wahre Grund für Trumps Wahl sei nichts weniger als ein „breiter kultureller Kollaps“. Er schreibt: „Es ist ein Kollaps, mindestens, des bürgerlichen Wissens – ein Kollaps der Fähigkeit politische Realität zu identifizieren, ein Kollaps der Fähigkeit sich der Natur der Demokratie und des amerikanischen Ideals zu erinnern. Letztlich ein intellektueller Kollaps. Und die Zeichen dieses Kollaps ist eine Unfähigkeit zu erkennen, dass Donald Trump aussieht wie ein fremdes Objekt innerhalb der Tradition amerikanischer Präsidenten.“

 

Man muss sich darüber wirklich die Augen reiben. Acht Jahre lang hatte Amerika mit Barack Obama einen Präsidenten, der Zuhause die Verfassung zerrüttete und sein Land im Ausland schwächte, indem er half diejenigen mächtig zu machen, die dem Land Böses wünschten (bedenken Sei das Regime im Iran oder die Muslimbruderschaft).

 

Mit Trump hat Amerika heute einen Präsidenten, der den Respekt für die Verfassung und die Rechtstaatlichkeit wieder herstellt, außerdem Zuhause wie im Ausland für amerikanische Interessen einsteht. Und der außerdem derzeit wegen dem beschossen wird, was sehr stark wie ein versuchter Staatsstreich des Establishments gegen seine Präsidentschaft aussieht.

 

Berman kehrt das um. Trumps Wahl war nicht der Beweis für einen kulturellen Kollaps; sie war eine Reaktion auf den kulturellen Kollaps.

 

Wäre das nicht so ernst, wäre es komisch einige unserer herausragendsten Denker zu sehen, die ihren Kopf in Händen halten und sich laut frage, was denn dafür gesorgt haben könnte, dass ihr Land in einen Abgrund fiel. Die Antwort ist einfach: Sie selbst.

 

Trump und Netanyahu führen den Westen auf einen neuen und hoffnungsvolleren Pfad. Sicher, sie sind nicht perfekt und es bleibt vieles, das nicht angegangen wird. Aber es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass die Demoralisierung des Westens angepackt worden ist.

 

Länder, die dieser Führung feindlich gegenüber stehen, einschließlich Großbritanniens und Westeuropas, lassen den Ball der Zivilisation jetzt fallen. Das einzige, was sie noch in der Hand haben werden, sind ihre Nasen.

 

 

 

Übersetzt von Heplev - Foto: US-Präsident Donald Trump mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu am Internationalen Flughafen Ben-Gurion am 23. Mai 2017 (Foto: Kobi Gideon/GPO)


Montag, 12 Februar 2018





Als Politiker muß man nicht unbedingt durch erfolgreiche Politik, zum Wohle des eigenen Volkes glänzen. (siehe A.M. Flüchtlingspolitik, EU usw). Auch mit einem Auge, kann man unter ²Blinden² gut leben, wenn die Wähler keine Alternative haben!

@1Alex: Der Einäugige ist unter den Blinden der König. ☺ Zu "keine Alternative haben": Alternativen sind vorhanden. Aber die können ja Blinde nicht sehen. Kömmet noch dazu Taubheit und Dummheit. Macht stolze 300%ige Planerfüllung. ☺☺

Wenn jemand "Information Warfare" nicht verstanden hat, dann ist es Israel im Jahr 2018! Jammern, jammern und Schwäche zeigen... Bei Gegnern im eigenen Land, Gegnern unter den westlichen Linken und Gegnern im Islam... zählt und respektiert man nur eines: STÄRKE. Diese zu zeigen (Informationskrieg) und diese zu tun (Totaler Krieg an allen militärischen Fronten ohne Gnade und Pardon). Nur diese Kombination funktioniert: Das alles schlimmste und übelste zu tun - und es als das noch viel viel üblere und bösere zu verkaufen! +++ Immer dran denken: Alle Welt hasst die Juden. Wenn man nicht so aggiert wie ich sage, wird Israel eine Randnotiz werden in der Menschheitsgeschichte.

@steve: es ist richtig, aber noch zu viele lehnen aus irgendwelchen Gründen diese Alternative ab!Ich gehöre nicht dazu!!!!

@4Alex: Na das sind ja die 300%! Oder andersrum, die 3 Affen. ☺