Diskussionsbeitrag: Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran

Diskussionsbeitrag:

Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran


Während der Westen allmählich gegenüber dem Aufstieg des politischen Islam und der Zuwanderungskrise in Europa erwacht, wird manchmal auf die Frage der Gewalt im Koran gegenüber der Gewalt in der Bibel verwiesen.

Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran

von Michael Lumish, Israel Thrives

 

Der Grund dafür liegt in der Verwirrung um die Quellen der jihadistischen Aggression gegen den Westen. Ist das so wegen des westlichen Imperialismus oder infolge wesentlicher islamischer theologischer Quellen?

Oder eine Kombination aus beidem?

 

Wenn Jihadisten Menschen in die Luft jagen oder bei lebendigem Leibe verbrannt werden, handeln sie koranisch oder aus rechtschaffener Empörung gegenüber den imperialen Vordringen des habgierigen Westens?

Unabhängig von der Antwort auf diese spezielle Frage möchte ich gerne vorschlagen, dass biblische Gewalt allgemein beschreibend ist, während die Gewalt im Koran allgemein normativ bindend.

 

Wenn Sie „violence in the quran vs violence in bible“ (Gewalt im Koran vs Gewalt in der Bibel) googeln, erhalten Sie eine ganze Reihe Diskussionen über die Frage, welche Buch das gewalttätigste ist, die hebräische Bibel, das Neue Testament oder der Koran?

 

Das allererste Ergebnis auf meinem Bildschirm stammt von einem soziologisch-statistischen Text von Samual Osborne im Independent mit dem Titel „Violence more common‘ in Bible than Quran, text analysis reveals“ (Textanalyse zeigt: Gewalt ist in der Bibel üblicher als im Koran).

 

Osborne schreibt:

 

Eine Analyse dazu, ob der Koran gewalttätiger ist als die Bibel, stellte fest, dass Töten und Zerstörung in den christlichen Texten häufiger vorkommt als in den islamischen.

Um zu untersuchen, ob der Koran wirklich gewalttätiger ist als seine jüdisch-christlichen Gegenüber, ließ der Softwareingenieur Tom Anderson den Text der heiligen Bücher durch ein Computerprogamm laufen, um herauszufinden, wer mehr Gewalt beinhaltet.

 

In einem Blogeintrag erklärt Anderson: „Das Projekt war von der laufenden Diskussion inspiriert, ob im Vergleich mit anderen großen Religionen mit islamischem Fundamentalismus zusammenhängender Terrorismus etwas Inhärentes und ausgeprägt Gewalttätiges im Islam gibt oder nicht.“

 

Anderson schließt seine Analyse mit der Feststellung:

 

Beim Vergleich der drei religiösen Texte zu den acht wichtigsten Emotionen stellen wir fest, dass das Alte Testament das „wütendste“ ist (einschließlich der meisten Erwähnungen von „Abscheu“; es enthält auch die geringste Anzahl an „Freude“.

 

Wenn die Frage der Gewalt in der Bibel gegenüber der im Koran aufgeworfen wird, wird das fast immer getan, um den Islam von jeglicher Schuld an den Ergebnissen seiner eigenen theokratisch-ideologischen Neigungen zu befreien. Daher lassen Statistiker wie Anderson die Texte der Bibel, des Neuen Testaments und des Koran durch Computerprogramme laufen, die Gewaltverweise innerhalb dieser Texte tabellarisch darstellen.

 

Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Bibel mehr Gewaltakte darstellt als es der Koran tut.

Das überrascht angesichts der Länge und des Alters der Bibel kaum, allerdings geht das komplett an dem vorbei, worum es geht.

 

Während die Bibel, das Neue Testament und der Koran voller Gewalt sind, tendieren Gewalt in der Bibel und dem Neuen Testament dazu beschreibend zu sein, während Gewalt im Koran dazu tendiert Gewalt vorzuschreiben.

Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist der Schlüssel für die Art der unterschiedlichen Quellen.

 

Wir lesen zum Beispiel in 2. Könige 2,23-25 zu Elisa, dem Nachfolger Elias:

 

23 Von dort ging er nach Bet-El. Während er den Weg hinaufstieg, kamen junge Burschen aus der Stadt und verspotteten ihn: Sie riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Er wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig junge Leute.
25 Von dort ging er zum Berg Karmel und kehrte dann nach Samaria zurück.

 

Nach Angaben der Bibel schickte Gott ein Paar Bärinnen aus dem Wald um zweiundvierzig Kinder zu ermorden oder anderweitig zu verletzen, weil sie es wagten einen Propheten Judas zu verspotten.

 

Im Koran lesen wir in Sure 5,33, der Sure Al-Ma’idah, jedoch dies:

 

Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße an den gegenüberliegenden Seiten abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

 

Obwohl das Abschlagen von Händen und Füßen an den gegenüberliegenden Seiten des Körpers ein mächtig interessanter und widerlicher Ansatz des islamischen Rechtswesens ist, ist das nur ein Beispiel der vielen, vielen gewalttätigen Beschreibungen in diesen Büchern.

 

Man aus einem einzelnen Beispiel kann keine endgültigen Schlüsse zur Natur der Text ziehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass meine provisorische Schlussfolgerung zum Unterschied des Beschreibenden/Vorschreibenden zwischen Bibel und Koran Bestand haben würde.

 

Als Minimum steht es für einen gerechtfertigten Erklärungspunt in Sachen Forschung.

Die erste Frage, die man also stellen sollte, ist nicht die nach der Quantität der Gewalt in der Bibel oder dem Neuen Testament gegenüber dem Koran, sondern die Absicht und die Natur dieser Gewalt.

 

Soweit ich es sagen kann, so voreingenommen, wie ich bin, fordert der Koran die Unterwerfung oder Ermordung der Ungläubigen.

 

Die Bibel der Juden tut es nicht.

 

 

Übersetzt von Heplev -


Samstag, 13 Januar 2018





Gut beschriebener Unterschied, der wird auch an der heutigen Handlungsweise deutlich. Während die Handlungen der IDF Rücksicht und Hilfe gekennzeichnet sind (siehe Angriffe aus Gaza und Verteidigung oder Hilfe für Gegner im Bürgerkrieg in Syrien) haben die Untertanen Allahs wenig Rücksicht bei ihren Gegnern und auch auf keinen Fall bei Zivilisten, egal ob es Alte, Frauen und Kinder sind. Die Grundlagen beider Handlungsweisen fußen auf den religiösen Bausteinen der Länder/Nationen. Der Umgang mit Minderheiten/Andersgläubigen ist doch sehr gravierend.

"Während der Westen allmählich gegenüber dem Aufstieg des politischen Islam und der Zuwanderungskrise in Europa erwacht,...." WO, WAS, WIE, hab ich was verpasst?...moins...

Ja ich lese meine Bücher auch immer, indem ich statistische Erhebungen über Worthäufigkeiten mir reinziehe. Da lernt man am besten den Inhalt! @Steve. Man meint den Aufstieg der Kritiker des Islams. Daher schnell am 1.1. den Deckel drauf gemacht. Sonst kommt der Geist den man rief, noch aus der Flasche. ;-)


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