Die täglichen Vorkommnisse - Donnerstag, 11.01.2018

Die täglichen Vorkommnisse - Donnerstag, 11.01.2018


Ereignisse des gestrigen Tages in Israel im Überblick

Die täglichen Vorkommnisse - Donnerstag, 11.01.2018

Donnerstag, 11.01.2018:
- Auf den Parkplatz der Rahelgrabs wurde eine Rohrbombe in Richtung des Sicherheitskontrollpunkts geworfen, die leichten Sachschaden anrichtete.
- Bei Durchsuchungen wurden in einem Dorf bei Jenin zwei illegale Waffen gefunden.
- Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 18 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
- Die IDF bestätigte, dass am Mittwoch im Gazastreifen eine Rakete Richtung Israel geschossen wurde, die noch innerhalb des Gazastreifens einschlug.
- Am Patriarchengrab in Hebron wurden 3 Araberinnen (Schwestern im Alter von 15, 18 und 23 Jahren) festgenommen, die offensichtlich einen Terroranschlag planten und dazu Messer dabei hatten.
- Bei „Demonstrationen“ gegen Trumps Jerusalem-Anerkennung in Judäa und Samaria sowie am Gazastreifen wurden Araber verletzt, die Sicherheitskräfte mit Steinen und Brandsätzen angegriffen hatten. Die Soldaten schossen auf 3 Angreifer, die für sie gefährlich wurden. Am Gazastreifen wurde nach Angaben der Terroristen 1 Mann getötet, 2 verletzt. In Samaria soll bei Nablus/Schechem ebenfalls ein Araber getötet worden sein.

Humanitäres:
- Gestern gingen 11.298t Güter auf 389 LKW über Kerem Shalom in den Gazastreifen.
- 681 Personen passierten den Übergang Erez.
- 8.165 Personen passierten den Allenby-Übergang nach/von Jordanien.
- 7 PA-Krankenwagen kamen mit Patienten aus Judäa und Samaria nach Israel

Seit Trumps Ankündigung zu Jerusalem ist die Zahl der gewalttätigen Angriffe auf Israelis von 84 im November auf 249 im Dezember gestiegen. 219 davon waren Anschläge mit Molotowcocktails; die schwersten waren 2 Stichwaffen-Anschläge. Der Rest waren geworfene Felsbrocken und Mörserfeuer aus dem Gazastreifen.

Einwohner von Samaria planten für den Abend die Zugänge zu Schechem/Nablus zu blockieren, um gegen fehlende Maßnahmen zur Eindämmung des Terrors (Straßensperren) protestieren.

PA-Kabinettchef Rami Hamdallah hat jede Möglichkeit von politischer Flexibilität in essenziellen Fragen der Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts abgelehnt. Gegenüber dem niederländischen Außenminister sagte er, Jerusalem und die „Rückkehr“ der Araber nach Israel seien „rote Linien“, die von der PA auf keinen Fall überschritten werden würden.

 

 

Zusammengestellt von Heplev


Freitag, 12 Januar 2018