Präsident Trump´s Jerusalem-Entscheidung: Absage an Barbarei

Präsident Trump´s Jerusalem-Entscheidung:

Absage an Barbarei


In Telefonaten mit den betroffenen Regierungen und Regimes sowie wichtigen Mächten in der Region, darunter, wie ein empörter Sigmar Gabriel am Dienstag beklagte, nicht Deutschland, hat der amerikanische Präsident Donald J. Trump angekündigt, Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen und die US-Botschaft in dem jüdischen Staat von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen zu wollen.

Absage an Barbarei

Ohne freilich zu erläutern, ob davon ganz Jerusalem betroffen sein wird und wann der Botschaftsumzug konkret abgeschlossen sein soll, hält sich der Neuigkeitswert der Ankündigung aus Washington in Grenzen. Bereits am 2. Juni, vor sechs Monaten also, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses, die Ansiedlung der US-Botschaft in Jerusalem sei allein eine Frage des Zeitpunkts.

 

Obschon sich also tatsächlich auf absehbare Zeit wenig ändern dürfte, ist die Aufregung vor allem der »Palästinenserführung« groß, so groß, daß sogar Abdallah Frangi wieder in deutschen Medien auftreten darf, der von Ramallah eingesetzte »Gouverneur von Gaza«. Im Deutschlandfunk»warnte« er vor »unberechenbaren Reaktionen«, welche die Region »auf den Kopf« stellen würden.

 

Ganz ähnlich hatten auch in den vergangenen Tagen andere (selbsterklärte) Repräsentanten der »Palästinenser« vor Gewalt »gewarnt«, als seien sie bloß passive Beobachter der Geschehnisse. Es wäre allerdings richtiger, von Drohungen zu sprechen, denn von »Warnungen«. Die nämlich, die da angeblich »warnen«, sind nämlich in der Tat gleichzeitig Täter, Verbrecher, die auf Gewalt setzen.

 

Exemplarisch deutlich macht das der Karikaturist der amtlichen Tageszeitung des Regimes in Ramallah, Mohammad Sabaaneh, mit seinem aktuellen gezeichneten Leitartikel. Der amerikanische Präsident Donald J. Trump wird in dieser antisemitischen Zeichnung dargestellt als ein Chamäleon, das sich immer weiter jüdischen Vorgaben anpasse. Und Juden werden hier mit Gewalt assoziiert.

 

 

Diese Karikatur im offiziellen Sprachrohr Ramallahs ist Hetze, sie dämonisiert und verleumdet Juden, Israel und die Vereinigten Staaten gleichermaßen. Sie ist zugleich ein Aufruf zu Gewalt, denn eine andere Sprache, suggeriert die Zeichnung, verstünden weder Juden noch das »judaisierte« Amerika. Jene Gewalt, vor der die »Palästinenserführung« »warnt«, ist die, die sie selbst bestellt.

 

Und damit ist auch alles gesagt über all die Bedenkenträger, die nun meinen, dem amerikanischen Präsidenten vorwerfen zu mssen, er betreibe eine gefährliche Politik, gieße Öl ins Feuer. Sie stellen sich damit an die Seite jener, die mit Gewalt drohen, die gleichwohl ihr Alltagsgeschäft ist und daher doch keinen besonderen Anlaß braucht, jener die jetzt »Tage des Aufruhrs« ausgerufen haben.

 

Dabei ist für Israel jeder Tag ein »Tag des Aufruhrs«. Seit beinahe sieben Jahrzehnten muß es jeden Tag seinen Feinden widerstehen, wird es doch, werden seine Bürger täglich bedroht und angegriffen. Die Vereinigten Staaten sind dabei, die Komplizenschaft mit den Angreifern zu beenden, spät und zu langsam, aber immerhin. Der Rest der Welt ist noch immer entschlossen, an ihr festzuhalten.

 

 

 

tw_24


Donnerstag, 07 Dezember 2017





..."die Komplizenschaft mit den Angreifern beenden"! Genau darum geht es. Hervorragend auf den Punkt gebracht. Die Einseitigkeit unserer Berichterstattung in den ÖR ließ sich ja kaum überbieten! Allesamt biased! Wo wurde auf die Sicht Israels mit seiner jahrtausendwährenden und tausendfach besungenen und bezeugten Verbindung mit Jerusalem eingegangen, Jerusalem, der heiligen Stadt des !Jüdischen! Volkes und seines Gottes? Wo war der tausendfache, unüber-sehbare Verweis auf Jerusalem in der Bibel, wo der fehlende Name Jerusalems im Koran? Faktenresistent sind sie diese Nachrichtensprecher mit Gefolge! Shame on them! Früher sagte man: Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über. Nun, das Herz der Medien und Öffentlichen schlägt definitiv für die ach so armen Araber. Was den Kopf anbetrifft, so kann dieser zwecks seiner Faktenresistenz, seiner Scheuklappen oder auch vielleicht wegen seiner gähnenden Leere das Herz nicht prüfen.

@1bw: "Nun, das Herz der Medien und Öffentlichen schlägt definitiv für die ach so armen Araber"...Mal ne Fräge dazu: Ob das wohl auf Gegenseitigkeit beruht? ☺

Altes Sprichwort aber immer wieder zutreffend: Wovon das Herz voll ist, davon fließt der Mund über.

@steve: klaro, solange sie in ihrem Sinne Propaganda betreiben, was sie ja definitiv tun! Das ist so widerwärtig und gegen jedwede Moral. Ach, was rede ich da - Moral? Ich versuche immer den Dingen auf den Grund zu gehen, und da sehe ich eben Viele, denen Karriere, Ansehen und Geld sehr wichtig sind. Hinzu kommt Oberflächlichkeit und die Ablehnung einer höheren Instanz, der man Rechenschaft schuldig ist. Man hat sich selbst zum Maß der Dinge gemacht ohne zu merken, wie sich somit alle Werte auflösen, da das Absolute ja nicht sein darf. Der Mensch ist haltlos geworden, Spielball seiner Triebe ohne jegliche Widerstandskraft. Der ach so stolze Vernünftige ist zum Sklaven geworden. Und dieser widerum lässt sich dann vor den Karren spannen um vermeintlich Gutes zu tun. Ist schon komisch, dass der Mensch eigentlich gut sein will.


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