Israel: Neue Umfrage deutet starke Veränderungen an

Israel: Neue Umfrage deutet starke Veränderungen an


Eine heute veröffentlichte Umfrage im Auftrag von Walla zeigt: Wären jetzt Wahlen, es würde massive Veränderungen in der Parteienlandschaft geben.

Sollte der Vorsitzende der zentristischen Partei Yesh Atid, Yair Lapid, eine gemeinsame Liste mit der sozialkonservativen Partei Kulanu von Wirtschaftsminister Kahlon bilden, würde diese auf 33 Mandate kommen – 12 Mandate mehr als die bei den Parteien derzeit in der Knesset haben. Der konservative Likud von Ministerpräsident Binjamin Netanyahu würde von derzeit 30 Mandate auf 26 Mandate zurückgehen und auf den zweiten Platz fallen. Wie andere Umfrage vorher schon zeigten, würde das von den Sozialdemokraten geführte Mitte-Links-Bündnis Zionistische Union die Wahlen klar verlieren: Anstatt 24 Mandate wären es nur noch 17 Mandate, und anstatt Platz zwei nur noch der dritte Platz. Die „Vereinigte Arabische Liste“ würde von 13 auf 11 Mandate abfallen. Die rechtszionistisch-nationalreligiöse „Siedlerpartei“ Bayit Yehudi von Bildungsminister Naftali Bennett würde sich von 8 auf 9 Mandate leicht verbessern. Ebenso könnte sich auch die rechtszionistische Partei Yisrael Beteinu von Verteidigungsminister Avigdor Lieberman um ein Mandat von 6 auf 7 Mandate verbessern. Die linksgerichtete Partei Meretz würde sich von 5 Mandate um 2 Mandate auf 7 Mandate verbessen. Die ashkenasisch-orthodoxe Partei Agudah Torah würde sich von 6 auf 7 Mandate leicht verbessern. Demgegenüber würde die sephardisch-orthodoxe Schass ihre 5 Mandate verlieren und aus der Knesset ausscheiden.


Sonntag, 19 November 2017