Erste Adoption durch schwules Paar

Erste Adoption durch schwules Paar


Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg stimmt zu

Erste Adoption durch schwules Paar

Mit Schreiben vom 5. Oktober 2017 hat das Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg dem Ehepaar Michael und Kai Korok mitgeteilt, dass dem Antrag auf Adoption ihres jüngsten Pflegekindes Maximilian zugestimmt wird.  Mit der gestrigen Zustellung des Briefes der Abteilung Familiensachen wurde die Adoption rechtswirksam.

Am 1. Oktober 2017 ist das „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ in Kraft getreten. Für verheiratete Lesben oder Schwule gilt nunmehr § 1742 Abs. 2 Satz 2 BGB, wonach eine gemeinschaftliche Adoption eines Kindes möglich ist.

Das Ehepaar Korok ließ seine Eingetragene Lebenspartnerschaft im Standesamt Marzahn-Hellersdorf am 2. Oktober 2017 in eine Ehe umwandeln. Die Ehe-Urkunde reichten sie am 4. Oktober 2017 beim zuständigen Familiengericht ein, das jetzt der gemeinsamen Adoption von Maximilian zugestimmt hat. Maximilian lebt seit seiner Geburt als Pflegekind in der Familie Korok. Bereits seit längerem bemühten sich Kai und Michael Korok um die gemeinschaftliche Adoption. Aufgrund der diskriminierenden Gesetzgebung beabsichtigten sie sogar Klage vor dem Bundesverfassungsgericht. Mit der EHE FÜR ALLE konnte eine erneute Auseinandersetzung zur Beendigung der staatlichen Diskriminierung von Lesben und Schwulen vor dem höchsten deutschen Gericht vermieden werden.

Es handelt sich vermutlich um die erste gemeinschaftliche Adoption eines Kindes durch ein gleichgeschlechtliches Paar in Deutschland.


Dienstag, 10 Oktober 2017





Bei aller Begeisterung über Ehe für alle, sollte auch auf die Probleme der Kinder bei gleichgeschlechtlicher Adoption hinzuweisen werden. Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation bzw. Diskriminierung, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt und somit eine Art Freiheitsentzug vorliegt. Hirnphysiologische Gegebenheiten weisen auf die Bedeutung gegengeschlechtlicher Erziehung und damit auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit gegengeschlechtlicher Spiegelung für spätere Stressverarbeitung, Bindungsfähigkeit und emotionale Zwischenmenschlichkeit hin. Eine wesentliche neurophysiologische Basis für dieses wichtige Verhalten stellen die so genannten Spiegelneuronen dar, welche zur Grundausstattung des Gehirns gehören. Sie geben bereits dem Säugling die Fähigkeit mit einem Gegenüber Spiegelungen vorzunehmen und entsprechen so dem emotionalen Grundbedürfnis des Neugeborenen. Man geht davon aus, dass diese Spiegelneurone zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr voll entwickelt sind. Dies ist nur dann der Fall, wenn die Fähigkeit zu spiegeln optimal und intensiv im familiären Bezugskreis (Mutter und Vater) genutzt wird. Wie bei allen Nervenzellen im Entwicklungsstadium gegeben, gehen auch die Spiegelneuronen bei mangelnder Anregung zu Grunde ("Use it or lose it"). [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4]

@1 Guter Beitrag, dem ist nichts hinzuzufügen, außer, den Kindern wird genau das verwehrt, was man mit der "Ehe für Alle" klarstellen will, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Warum sollte den Kindern das Recht genommen werden, das sich die Erwachsenen gerade erkämpft haben?

@2 weil sie die Schwächsten in der Kette sind, mit denen man es ja machen kann. In meinen Augen ist dies eine zum Himmel schreiende Schande. Zeugt es doch von purem Egoismus!!! Ich bin selbst Mutter und weiß wie wichtig eine Mutter-Kind Beziehung ist. Die Natur hat nicht umsonst es so eingerichtet, dass Gleichgeschlechtliche eben keine Kinder bekommen können! Und dabei sollte man es auch belassen und nicht ständig dem genialen Schöpfer in´s Handwerk pfuschen. @1, was bin ich froh und danke für Ihren wissen-schaftliche Kommentar. Leider werden solcherlei Erkenntnisse aus Gründen der political correctness unter den Teppich gekehrt. Was aus solchen Kindern werden wird, kann ich mir lebhaft vorstellen. Leiden werden diese allemal. Da blutet einem das Herz ob dergestalter Vergewaltigungen der Schwächsten - ja das sage ich so! Eigentlich müsste man den Gesetzgeber ob solcher menschenverachtenden Gesetze verklagen! Am schwächsten Glied zeigt sich die Stärke. Doch offensichtlich wollen die die Gesellschaft zersetzen. Wir sind auf dem besten Weg dazu. Dieser falsche politische Weg zeigt doch eindeutig, dass die angebliche Ent-Diskriminierung eine neue Diskriminierung hervorbringt. Wenn man in die falsche Richtung geht, dann hilft halt nur eine 180 Grad Wende.


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