Gabriel-Ministerium äußert sich zu antisemitischen Terror: Ich bin wütend!

Gabriel-Ministerium äußert sich zu antisemitischen Terror:

Ich bin wütend!


Ich bin wütend, aber so richtig wütend, denn auf der Homepage des Auswärtigen Amts lese ich folgende Stellungnahme:

„Wir verurteilen die heimtückische Ermordung von drei Mitgliedern einer israelischen Familie im besetzten Westjordanland. Auch die gewaltsamen Auseinandersetzungen, die drei Menschenleben und so viele Verletzte gefordert haben und die Ost-Jerusalem und andere Orte des Westjordanlands erschütterten, verurteilen wir. Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen. Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.

 

Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren, und nicht denjenigen das Wort zu überlassen, die zur Gewalt aufrufen oder diese in Kauf nehmen.

 

Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

 

Diese Stellungnahme veröffentlichte das Auswärtige Amt einen Tag nachdem ein Terrorist in ein Haus in Halamisch in Samaria eingedrungen war, um dort zu morden. Er fiel über eine Familie her, die am Tisch saß und die Geburt eines Kindes feierte. Mit einem Messer bewaffnet schlachtete er in bestialischer Weise den 70-jährige Yosef Salomon, seinen 36-jähriger Sohn Elad und seine 46- jährige Tochter Chaya ab. Der 68-jährigen Ehefrau Tova gelang es, sich mit den Kindern zu verstecken. Sie verständigte die Polizei und schrie, dass ein Terrorist in ihrem Haus sei. Ein Soldat, der gerade den Dienst beendet hatte, hörte die Schreie, rannte zum Haus, schoss durch ein Fenster auf den Terroristen und verwundete ihn.

 

Eine Woche vorher, am 14. Juli 2017, wurden zwei israelische Polizisten in unmittelbarer Nähe des Tempelberges von Terroristen erschossen. Die Waffen hatten sie offenbar in die heilige Stätte geschmuggelt. Die israelische Regierung ließ daraufhin Metalldetektoren an den Eingängen des Tempelberges aufstellen. Diese Sicherheitsmaßnahme nahmen weitere Terroristen zum Anlass, auf dem Tempelberg in Jerusalem gewalttätige Unruhen auszulösen, bei denen über 200 Menschen verletzt wurden und drei Menschen ums Leben kamen.

 

Die Terroristen wurden von Mahmud Abbas persönlich aufgefordert, diese Anschläge zu verüben, indem er zu einem „Tag des Zorns“ aufgerufen hatte. Was er mit Zorn meinte, war jedem klar, der die Rede kannte, die am Tag der 47-Jahr-Feier der Fatah von Mufti Muhammad Hussein gehalten wurde, den Abbas persönlich zum “geistigen Führer der palästinensischen Autonomie” ernannt hatte. Mufti Muhammad Hussein sprach in die jubelnde Menge:

„Die Stunde der Auferstehung wird nicht kommen, solange wir die Juden nicht vernichtet haben.“

Abbas persönlich sagte einst:

 

„In einer endgültigen Lösung können wir nicht mal die Existenz eines einzelnen Israelis in unserem Land sehen, seien es nun Zivilisten oder Soldaten.“

 

Im Jahr 2015 bezeichnete Abbas den Mord an einem israelischen Ehepaar durch palästinensische Terroristen als „heldenhaft“. Nicht wenige Judenmörder und deren Familien bekommen von Abbas‘ Fatah stattliche Renten für ihre terroristischen Bluttaten. Genau diesen Judenhasser bezeichnet der Chef des Auswärtigen Amts, Außenminister Sigmar Gabriel, als seinen Freund. Am 24. März 2017 schrieb er auf Twitter:

„Habe meinen Freund Mahmoud Abbas getroffen.“

Auf Nachfrage von Tapfer im Nirgendwo erklärte das Auswärtige Amt:

 

„Präsident Abbas ist für die Bundesregierung ein Partner für Frieden und Stabilität in der Region.“

 

Ein erklärter Judenhasser ist für das Auswärtige Amt ein „Partner für Frieden“. Die Frage ist nur, was für ein Frieden gemeint ist. Wer fordert, dass Juden verschwinden müssen, meint keinen Frieden mit Juden schließen. Wer brüllt, “Juden raus aus meinem Land, meiner Stadt, meiner Nachbarschaft“, will keinen Frieden mit Juden, sondern einen Frieden von Juden. Genau diesen Frieden von Juden meint Abbas. Ihn stört die pure Existenz von Juden und gegen sie kämpft er. Sein deutscher Freund Sigmar Gabriel unterstützt ihn dabei.

 

Juden, die siedeln und Häuser bauen, sind jedoch kein Problem! Sie sind es nicht in Israel, nicht in Amerika und nicht in Europa. Sie sollten es auch nicht in den Ländern des Nahen Ostens sein. Überall auf der Welt gibt es in diversen Ländern jüdische Siedlungen und Viertel. In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Sie werden vielmehr als eine kulturelle Bereicherung verstanden und gelten als Unterstützung für ein friedliches Miteinander, da sie Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz zu fördern vermögen. In Köln gibt es die überwiegend muslimisch geprägten Keupstraße und in Paris den Marais im dritten und vierten Arrondissement, eine überwiegend jüdisch geprägte Siedlung der Stadt. In Israel gibt es eine Menge muslimische Viertel und Siedlungen. Fast zwanzig Prozent aller Israelis sind Muslime. Für Israel sind muslimische Siedlungen innerhalb und außerhalb Israels kein Friedenshindernis, sondern gelebte Demokratie. Die Fatah und die Hamas sehen das jedoch anders.

 

Am 28. Februar 2010 sagte der stellvertretenden Minister für religiöse Stiftungen der Hamas Abdallah Jarbu:

„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“

 

Die Gründungscharta der Hamas fordert laut Artikel 7 die Vernichtung des ganzen jüdischen Volkes weltweit. Dort steht:

 

„Die Zeit wird nicht anbrechen, bevor nicht die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten; bevor sich nicht die Juden hinter Felsen und Bäumen verstecken, welche ausrufen: Oh Muslim! Da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; komm und töte ihn!“

 

Es verwundert daher nicht, dass die Hamas die Abschlachtung der jüdischen Familie in Samaria umgehend als „heldenhaft“ bezeichnet hat. Was aber macht das Auswärtige Amt? Es erklärt: „Gewalt gegen Menschen ist durch nichts zu rechtfertigen.“

 

Das Auswärtige Amt erklärt somit, dass die Gewalt des israelischen Soldaten, der den Terroristen in Halamisch gewaltsam ausgeschaltet hatte und somit verhinderte, dass die jüdischen Kinder in dem Haus abgeschlachtet wurden, durch nichts gerechtfertigt ist. Laut Auswärtigem Amt hätte sich die Familie abschlachten lassen müssen. Dann nämlich hätte das Auswärtige Amt trauern können.

 

„Wir trauern mit den Familien der Opfer und sind in Gedanken bei den Angehörigen.“

 

Deutsche Ämter lieben es zu trauern, besonders um tote Juden. Sie nämlich widersprechen nicht. In Deutschland findet das Judentum seit Jahrzehnten hauptsächlich in Gedenkstunden statt. In Schulen taucht das Judentum deutlich öfter im Geschichtsunterricht auf, als im Philosophie-, Ethik-, Religions- oder Gesellschaftskundeunterricht. Juden sind Gespenster. In Deutschland hat sich das Bild des Juden als ewiges Opfer derart verfestigt, dass Juden mittlerweile nur noch als Opfer akzeptiert werden. Juden, die sich wehren, werden kritisiert. Das Auswärtige Amt schreibt:

 

„Wir rufen alle Seiten auf, ihren Beitrag zu leisten, die Situation zu de-eskalieren.“

 

Diese Aufforderung Deutschlands an Israel, den Konflikt zu de-eskalieren, ist an Widerwärtigkeit kaum noch zu überbieten.

 

Natürlich eskaliert der Konflikt, weil sich Juden seit 1948 als Soldaten eines eigenen Landes gegen die Vernichtung wehren können. Aufgrund dieser Möglichkeit der militärischen Verteidigung eskaliert die Auseinandersetzung, weil die Situation immer erst dann für beide Seiten eskaliert, wenn sich die eine Seite wehrt, von der anderen Seite ausgerottet zu werden. Deshalb mögen viele Deutsche Israel nicht. Sie mögen lieber jene Juden, die sich so schön vernichten lassen. Ohne Auschwitz gäbe es den Soundtrack von „Schindlers Liste“ nicht und das wäre wirklich schade, denn den hören Deutsche so gerne, weil der so schön traurig ist.

 

Nur tote Juden sind gute Juden, verbrannte Wohlfühljuden quasi. Die lebendigen Juden nerven nur. Darum kann das Auswärtige Amt auch ohne Probleme zeitgleich mit der einen Hand einen Kranz für tote Juden an einem Mahnmal abwerfen und mit der anderen Hand einen kritischen Aufruf gegen Israel verfassen, nicht obwohl, sondern weil es denn Holocaust gab. Das Auswärtige Amt hat aus dem Holocaust gelernt, nämlich Israel zu kritisieren, gerade als Deutsche, damit sich die Juden im Nahen Osten so benehmen, wie sie es in Deutschland gelernt haben, nämlich als Opfer. Gewalt gegen Menschen ist nämlich durch nichts zu rechtfertigen, sagt der deutsche Freund von Abbas.

 

Die Hamas und die Fatah erklären, dass man nicht palästinensisch und jüdisch sein kann, so wie die Nazis einst behaupteten, es wäre nicht möglich, deutsch und jüdisch zu sein. So wie Hitler einst das Deutsche Reich „judenrein“ machen wollte, wird heute Gaza „judenrein“ gemacht. Nicht zufällig ist der Gruß der Hisbollah und der Hamas der Hitlergruß.

 

Letztendlich scheiterten die Nazis mit ihrem Versuch, Europa “judenrein” zu machen. Die Hamas jedoch ist bisher sehr erfolgreich. Alle Jude wurden im Jahr 2005 innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September 2005 verließen die letzten Juden den Gazastreifen über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Es folgten heftige innerarabische Kampfhandlungen vereinzelter arabischer Klans und der Bewegungen Hamas und Fatah untereinander. Viele Hundert arabische Zivilisten verloren ihr Leben. Seit der Vertreibung der Juden aus Gaza wird Israel ununterbrochen und teilweise täglich mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen. Das ist der Status Quo und das Auswärtige Amt erklärt:

 

„Es ist dringend nötig, Gesprächskanäle nicht abreißen zu lassen und den Parteien Raum zu geben, zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen, die – unter Wahrung des Status Quo am Tempelberg/Haram al-Sharif – den Sicherheitsbedürfnissen aller Seiten und der Bedeutung der heiligen Stätten für die drei monotheistischen Religionen Rechnung trägt.“

 

Im Jahr 2017 gilt an einigen Tagen in der Woche für den Tempelberg, was im Jahr 1942 für Parks in Deutschland galt: „Nicht für Juden!“ Der Zugang zum Tempelberg ist über elf Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Alle Tore werden von Angestellten einer sogenannten Frommen Stiftung des Islams (Waqf) überwacht, da der Zutritt dort nur Muslimen erlaubt ist. Sollten Zweifel bestehen, müssen ausländische Muslime ihre Zugehörigkeit zum Islam belegen. Andersgläubigen ist der Zutritt nur von Samstag bis Donnerstag über das Marokkanertor bei der Klagemauer erlaubt. Das Betreten ist dort nur nach scharfen Sicherheitskontrollen außerhalb der Gebetszeiten möglich. Juden werden, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen und oft mit Aufsicht eingelassen. Der Felsendom darf nur von Muslimen betreten werden! Verboten sind zudem das Mitbringen von Büchern und Kultgegenständen und das Abhalten von Gebeten anderer Religionen. Wenn Juden den Tempelberg betreten, werden sie nicht selten bedroht.

 

 

Auch Christen können auf dem Tempelberg Probleme kriegen.

 

 

Der Gazastreifen ist jeden Tag im Jahr „judenrein“. Von dort aus wurden in den letzten Jahren über 7500 Raketen und Granaten auf Israel abgefeuert, alle in der erklärten Absicht der Charta der Hamas, das jüdische Volk zu vernichten. Die Fatah und die Hamas ehren Judenmörder als Märtyrer und unterstützen die Familien von Judenmördern finanziell. Das ist der Status Quo. Er besteht aus einem versuchten Völkermord und aus ethnischer Säuberung. Das Auswärtige Amt findet diesen Status Quo jedoch bewahrenswert und kritisiert Israel, wenn es das anders sieht. Abbas ist schließlich Gabriels Freund!

 

Was wäre wohl los, wenn der Vatikan jeden christlichen Feiertag Muslimen den Zutritt ins Land verweigern würde oder wenn Juden und Muslime am Sonntag den Platz vor dem Kölner Dom nicht betreten dürften? Was würde das Auswärtige Amt dann machen?

 

Aber ich weiß schon, dass ist was ganz anderes. Juden sind nämlich immer was ganz anderes. Juden müssen perfekt sein! Ein israelischer Politiker wird bereits kritisiert, wenn er kein Nathan der Weise ist. Ein arabischer Politiker jedoch wird bereits gelobt, wenn er kein Adolf Hitler ist. Er kann dann sogar Freund des deutschen Außenministers sein.

 

Judenhass lässt sich ganz einfach definieren: Ein Judenhasser kritisiert und verurteilt an Juden, was er bei allen anderen Menschen durchgehen lässt! Auf das aktuelle Auswärtige Amt unter Sigmar Gabriel trifft diese Definition jedenfalls zu, denn laut aktueller Stellungnahme muss sich das jüdische Volk in Israel entscheiden, wie es von Deutschland gesehen werden möchte: Tot und gemocht oder lebendig und gehasst.

 

Das ist die deutsche Stellungnahme zum Judenmord. Ich bin richtig wütend!

 

 

 

Gerd Buurmann, Tapfer im Nirgendwo - Foto: Gabriels Parteifreund besucht das Grab des Judenmörders und Terroristenführers Yassir Arafat


Sonntag, 23 Juli 2017





Zitat: (...)In Deutschland gibt es jüdisch, muslimisch und christlich geprägte Viertel. Nur wenige sehen in ihnen ein Friedenshindernis. Zitatende Kurzer Einspruch: Muslimische Siedlungen, egal in welchen Ländern sind immer ein Sicherheitsrisiko.