Atom-Deal mit dem Iran: Gebrochenes Versprechen

Atom-Deal mit dem Iran:

Gebrochenes Versprechen


Vor zwei Jahren wurde in der österreichischen Hauptstadt Wien der Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) vorgestellt, mit dem das Regime in Teheran sich verpflichtete, sein nach eigener Darstellung freilich gar nicht existentes Kernwaffenprogramm aufzugeben. Im Gegenzug für ihre Kooperation sollten gegen die Islamische Republik verhängte Sanktionen aufgehoben werden.

Auch zum zweiten Jubiläum kann die Bilanz alles, nur nicht überzeugen. Erklärt das Auswärtige Amt, dessen zwischenzeitlich zum deutschen Bundespräsidenten beförderter ehemaliger Chef als einer der »Architekten« des Abkommens gilt, »die eingegangenen Vereinbarungen haben Bestand, Iran hält sich an seine Verpflichtungen«, kann das stimmen. Wirklich sicher ist das indes nicht.

 

Denn der JCPOA wurde am Ende so formuliert und durch teils geheime Nebenabsprachen so stark verwässert, daß es wohl einiger Anstrengungen bedürfte, tatsächlich gegen ihn zu verstoßen. Wenn etwa Frank-Walter Steinmeier in einem Zeitungsbeitrag vollmundig »unangekündigte Inspektionen aller Anlagen« versprach, ist davon nichts geblieben. Kontrollen müssen nun angekündigt werden.

 

Auch unterblieb eine echte Bestandsaufnahme, die vielleicht als Grundlage für die Bewertung der weiteren Entwicklung hätte dienen können. Leugnete Teheran über ein Jahrzehnt lang, überhaupt nach Kernwaffen zu streben, wurde mit dem Wiener Abkommen die Existenz eines heimlichen Forschungsprogramms eingeräumt, aber nie entscheidende Fragen nach dessen Ergebnissen gestellt.

 

So bleibt also weitgehend unklar, worauf die Islamische Republik tatsächlich verzichtet, und ob sie es wirklich tut, das sollen gegebenenfalls Inspektoren herausfinden, die ihre Besuche mit Teheran abstimmen müssen. Sicher ist derweil, daß das Abkommen das Regime in Teheran gestärkt hat. Es gilt international wieder als vorzeigbar, seine Vertreter sind gerade in Europa gern gesehene Gäste.

 

Dabei klebt Blut an ihren Händen. Brutal unterdrückt wird jede oppositionelle Regung im Land, die Zahl verhängte und vollstreckter Todesstrafen liegt auf Rekordniveau. Und nach außen wirkt das Regime kaum weniger bedrohlich. Als Kriegspartei aktiv in Syrien, rückt es immer näher an Israels Grenzen heran; von der wiedererstarkten Regionalmacht fühlen weitere Staaten sich bedroht.

 

War die Verkündung des Abkommens von Wien mit dem Versprechen verbunden, für Stabilität und Ruhe in der Region zu sorgen, blieb dessen Einlösung bisher aus. Und so ist der JCPOA bislang ein Erfolg vor allem für die klerikale Clique, die von Teheran aus ihre Einflußsphäre weiter ausbaut. Wenn sie in ein paar Jahren die eingemotteten Zentrifugen anwerfen darf, wird sie unschlagbar sein.

 

 

tw_24


Samstag, 15 Juli 2017





Sollte der Text des Bildes nicht besser lauten: "Don´t trust ISLAM"? Praktisch alle islamischen Staaten brechen ihre Verträge, sobald sie sich stärker fühlen -> Der Begriff Taqiyya sollte ja allmählich einer breiteren Bevölkerungsschicht bekannt sein!

@1AlterMann59: ""Don´t trust ISLAM"" GEENAUU!!...." Der Begriff Taqiyya sollte ja allmählich einer breiteren Bevölkerungsschicht bekannt sein!"...Wie denn? Schon mal was von Taqiyya in den MSM gelesen? Und die MSM sind nun mal die Info-Quelle Nr.1 der " breiteren Bevölkerungsschicht".

Diese unsere Führungselelite ist größtenteils nicht ehrlich! Kann man guten Gewissens unehrlichen Menschen vertrauen? (Wer einmal lügt…..) Im Arbeitsrecht ist Vertrauensmissbrauch Grund zur fristlosen Kündigung. Unsere Politiker sollten eigentlich Staats d i e n e r sein! Dienen ist jedoch altmodisch geworden und ist zur Selbstbedienung mutiert (neue Werte! Diese unsere Repräsentanten haben wir aus unseren eigenen Reihen gewählt! - Das erinnert mich an Lot, der nicht mal nur 10 Gerechte in Sodom aufzählen konnte). Es geht doch nur noch um Geld, Macht und irdischen Ruhm. Verlacht wird, wer glaubt, dass wir alle einst Rechen-schaft ablegen müssen für unser Leben.- "Gott ist tot!" - wird frech hinausposaunt und so wird gelebt, man setzt sich einfach selbst auf den Thron. Sie denken in ihrem Wahn, dass sie in ihrem begrenzten Verstand die Welt verbessern könnten (... Iran-Deal...). Doch blind sind sie in ihrem Stolz. Das Wort Gottes, des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs könnte ihren Verstand schärfen, doch dessen Verachtung und Geringschätzung gebiert konsequenter- weise die Verachtung seines auserwählten Volkes Israel und die Kollaboration mit dessen Feinden. Vielleicht denken viele jetzt, dass man nicht so vereinfachen darf. Doch sehen wir gerade an der UNO glasklar, dass im Zusammenhang mit Israel himmelschreiend mit anderem Maß gemessen wird. Warum wohl? Jerusalem, die ewige Hauptstadt dieses gering geschätzten, hochintelligenten Volkes ist der Knackpunkt, der Eckstein, an dem sich die Völker wundreiben. Israel, der Augapfel Gottes. Das Lächerliche ist ja, dass unsere ach so Gescheiten den Mullahs sooooo viel Glauben schenken, welche einem Herrn (Mondgott - kein eigenes Licht - alles gestohlen) dienen, der für seine Kunst des Täuschens und Listenschmiedens gerühmt wird. Was bin ich froh, dass der Gott Abrahams, Isaacs und Jakobs an´s Ziel kommen wird - und das mit und durch sein Volk Israel! Halleluja und Shalom du geliebtes Israel!