Christlicher Zionismus: Ich stehe zu Israel

Christlicher Zionismus:

Ich stehe zu Israel


Ich stehe zu Israel, weil das Land Israel das jdische nationale Heimatland ist. Die Geschichte, der Glaube, die Religion, Kultur und Identitt des jdischen Volkes sind mit diesem Land verbunden gewesen, sind es noch und werden es fr immer sein von seinem althergebrachten Namen Juda bis zu seinem modernen Namen Israel.

Von Yonina Pritzker, KARMEL

 

Ich stehe mit Israel, weil das jüdische Volk als das Volk Israel im Land Israel geboren wurde – ein Land und ein Volk, die untrennbar und für ewig vereint sind.

 

Ich stehe mit Israel, weil die Wiedererrichtung Israels als eines modernen jüdischen Staates im Vaterland der Vorfahren des ,jüdischen Volkes ein modernes Wunder ist. Wie der frühere kanadischeJustizminister Irwin Cotler sagte: „Das jüdische Volk ist das einzige, das immer noch im selben Land wohnt, die selbe Religion ausübt, dieselbe Thora studiert, auf dieselben Propheten hört, dieselbe ursprüngliche Sprache – Hebräisch spricht und denselben ursprünglichen Namen, Israel, trägt, wie es vor 3.500 Jahren tat.“

 

Ich stehe mit Israel, weil Shivat Tzion, die Rückkehr nach Zion, mit der Wiedereinrichtung Israels als eines modernen Staates die Erfüllung des jahrtausendelangen Sehnens des jüdischen Volkes nach dem Recht der Selbstbestimmung in ihrem angestammten Heimatland ist.

 

Ich stehe mit Israel, weil das Land Israel das gefeierte Heimatland des jüdischen Volkes ist, auf das es religiöse Rechte. historische Rechte und legale Rechte hat. Die Rechte des jüdischen Volkes auf das Land Israel wurden auf der San Remo-Konferenz 1920 als internationales Recht kodifiziert und sind immer noch gültig. Auf dieser Konferenz wurde über die Zukunft der früheren Gebiete des Ottomanischen Reiches entschieden, und es wurde das verbindliche internationale Abkommen erzielt, „den antiken jüdischen Staat in seinen historischen Grenzen zu rekonstituieren“. Die Absicht, das jüdische Volk in seinem angestammten Land wiederherzustellen, wurde dann einstimmig vom Völkerbund ratifiziert, wodurch das historische Unrecht des aufgezwungenen Exils korrigiert wurde. Und die Briten, die den Mandatsauftrag erhielten, das jüdische Volk wieder in seinem alten Heimatland anzusiedeln, erklärten, dass das jüdische Volk „mit vollern Recht im Lande wäre und nicht aus Duldung.“

 

Ich stehe zu Israel, weil bei den schrecklichen Verfolgungen und Morden an Christen im ganzen Nahen Osten, Israel ein sicherer „Hafen“ ist. Wie der Vikar der ST. Georgs-Kirche Andrew White, über Israel sagte: „Es ist der einzige Ort im Nahen Osten, wo Christen wirklich sicher sind.“ Und wie Pastor Gabriel Naddaf, Haupt der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Yafia bei Nazareth sagte: „In keinem arabischen Land haben die Christen so ein gutes Leben wie im Staat Israel.“

 

Ein Großteil des Bösen, das Israel und dem jüdischen Volk heutzutage zugeführt wird, beruht auf sorgfältig formulierten Lügen, die dazu bestimmt sind, den jüdischen Staat zu verunglimpfen und ein Bild von Israel zu vermitteln, das der Wirklichkeit völlig widerspricht. Für die vielen, die von den Händen der wahren Gewalttäter der Region leiden, steht Israel als ein Symbol und eine Stätte der Freiheit da, als eine Gesellschaft, der man nacheifern möchte.

 

Ich stehe zu Israel, weil ich die außerordentliche Menschlichkeit und Moral der Israelischen Verteidigungskräfte erkannt habe. Wie Oberst Richard Kemp, der frühere Kommandeur der Britischen Streitkräfte in Afganistan, vor der UNO bestätigte: „Die Israelischen Verteidigungskräfte haben mehr getan, um die Rechte der Zivilbevölkerung in einer Kriegszone zu schützen, als jede andere Armee in der Geschichte der Kriegsführung.“

 

Ich stehe zu Israel, weil Israel ein blühendes Land aufgebaut hat hat, das die Rechte seiner Bürger schützt, vor allem auch die Religionsfreiheit und sicherstellt, dass alle Religionen ungehindert Zugang zu ihren Heiligen Stätten haben – etwas, das nicht erlaubt war, als Israel nicht in Jerusalem regierte.

 

Israel schützt eine freie Presse sowie die Rechte der Minderheiten und Frauen in einem Teil der Welt, wo solche Rechte und Schutzmaßnahmen etwas Fremdes sind. Minderheiten nehmen an allen Bereichen des zivilen Lebens teil. Als Israels erster Beduinen-Diplomat erklärteIshmael Khaldi; „ Ich bin stolzer Israeli – zusammen mit vielen anderen nicht-jüdischen Israelis, die in einer der vielfältigsten kulturellen Gesellschaft leben und der einzigen wahren Demokratie im Nahen Osten….Nach jedem Maßstab, den man anlegen kann, ob Ausbildungsmöglichkeiten,

wirtschaftliche Entwicklung oder Frauen- und Homorechte, Rede- und Versammlungsfreiheit, Repräsentation – Israels Minderheit geht es viel besser. Als es in anderen Ländern des Nahen Ostens der Fall ist.“

 

Ich stehe zu Israel, weil der Grundwert von Tikkun Olam – „die Welt zu reparieren“ – jeden Schritt des Volkes leitet. MASHAV, Israels Agentur für Internationale Entwicklungs-Zusammenarbeit, hat annähernd 270.000 Kursus-Teilnehmer aus ungefähr l32 Ländern unterwiesen – in der Hoffnung, den Entwicklungsländern Israels Innovationen und Technologie zu ihrem Besten vermitteln zu können.

Außerdem ist Israel durchweg der erste Helfer bei Krisen und Katastrophen in der ganzen Welt. In 2010 war Israel unter den ersten Nationen, die Hilfs- und Rettungseinheiten nach dem großen Erdbeben nach Haiti sandten. US-Präsident Bill Clinton sagte damals: „Ich weiß nicht, was wir ohne das israelische Hospital in Haiti gemacht hätten. Das israelische Hospital war die einzige Operationseinrichtung, die chirurgische Eingriffe und komplizierte Untersuchungen vornehmen konnte.“

 

In 2011 sandte Israel eine Hilfsmannschaft in die Türkei. Und auch nach dem Erdbeben und Tsunami im selben Jahr in Japan wurde ein Hilfsteam von Israel dort hin gesandt. Als dann in Boston ein schrecklicher Bombenangriff bei einem Marathonlauf verübt wurde, gaben die Ärzte des Allgemeinen Krankenhauses von Massachusetts Israel die Ehre dafür, dass es ihr Notfall-Team so gut ausgebildet hatte. In 2013 flog eine israelische Hilfsdelegation von 147 Mitgliedern mit 100 t humanitärer und medizinischer Versorgungsgüter in die Philippinen. In 2015, sofort nach dem verheerenden Erdbeben dort, sandte Israel eine Mannschaft nach Nepal, die ein Personal von 250 medizinischen Kräften und Rettungshelfern umfasste.

 

Abu Dandachl, ein syrischer Flüchtling, der die Webseite „Danke Israel“einrichtete, sagte: „Die Geschichte wird zeigen, dass gerade dann, als die Syrer von den arabischen und den meisten europäischen Ländern abgewiesen wurden, das jüdische Volk sein Herz für unsere Not öffnete… Ich bin mit Schlagworten aufgewachsen wie „diese Leute sind unsere Feinde. Die Israelis sind böse.“ Und dann sah ich, dass die Juden die menschlichsten und großzügigsten Menschen unserer Zeit sind.“

 

Ich stehe zu Israel, weil im 20. Jahrhundert, als die große Mehrheit der 850.000 Juden, die in arabischen Ländern und Iran lebten, für ihr Leben flüchten mussten (und dabei in ihren zum Teil jahrtausende alten Gemeinden Eigentümer im Wert von Milliarden von Dollars hinterließen), Israel etwa 600.000 dieser jüdischen Flüchtlinge eine sichere Zuflucht gewährte. Und Israel fährt damit fort, alle Juden willkommen zu heißen, die vor dem oft gewalttätigen Antisemitismus fliehen müssen, den si in vielen Teilen der Welt erleben.

 

Ich stehe mit Israel gegen diejenigen, die die Geschichtsschreibung verfälschen wollen und die Verbindung der Juden zum Land Israel leugnen. Ich stelle mich gegen diejenigen, die den Namen des jüdischen Heimatlandes verändern und seine Geschichte verdunkeln wollen – und dann die Juden anklagen eine Besatzungsmacht zu sein.

 

Wenn etwas so Unwiderlegbares wie die jüdische Verbindung mit dem Land Israel und Jerusalem – der heiligsten Stadt, zu der sich alle Juden im Gebet wenden – so falsch dargestellt werden kann, und wen die biblischen, geistlichen historischem und legalen Rechte des jüdischen Volkes so unglaublich bestritten werden können, und wenn feindliche Elemente in vielen Teilen der Welt Geschichte buchstäblich auf den Kopf stellen können und dann Israel anklagen, ein Besatzer in der Wiege der jüdischen Geschichte und Zivilisation zu sein, dann ist die absolute Notwendigkeit, dagegen aufzustehen und diesen Versuch, die Wahrheit zu verdrehen und die Juden ihrer Geschichte zu berauben niemals klarer gewesen als heute.

 

UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur versündigte sich gegen ihren eigenen ausdrücklich erklärten Auftrag: „die Identifizierung, den Schutz und sie Bewahrung kultureller Erbgüter und –objekte weltweit zu ermutigen, als die eine haarsträubende Resolution verabschiedete und Rachels Grab(Kerver Rachel) in eine islamische Stätte erklärte.

 

Juden haben an dieser heiligen Stelle unsere Mutter Rachel am Rande von Bethlehem durch alle Jahrhunderte gebetet. Rachels Grab wird so stark mit dem jüdischen Volk identifiziert, dass im Jahr 1830 die Türken eine königliche Verordnung erließen, die die jüdischen Rechte an dieser jüdischen heiligen Stätte offiziell anerkannte. Der Gouverneur von Damaskus gab dem Mufti von Jerusalem Bescheid: „das Grab der verehrten Rachel ….. pflegen die Juden seit alten Zeiten zu besuchen; und niemand hat die Erlaubnis, sie daran zu hindern oder Schwierigkeiten zu machen.“

Und doch akzeptieren heue so viele als bare Münze fabrizierte „Geschichte“, die bestreitet, wer das jüdische Volk ist, und durch eine Resolution und einem Federstrich aus seiner Geschichte wirft. Ich stehe zu Israel und lege auch anderen nahe, die Wahrheit anzuerkennen und dafür zu kämpfen.  

 

Da Juden heute überall in Israel ermordet und niedergemetzelt werden, weil sie das Verbrechen begehen, als Juden im jüdischen Heimatland zu leben, stehe ich an der Seite Israels gegen diejenigen, die eine moralische Gleichwertigkeit zwischen den Aggressoren und Opfern erklären. Ich stelle mich auch gegen diejenigen, die die gegenüber Israel verübte Gewalt ignorieren und sich weigern, sie zu verurteilen. Ich stehe zu Israel weil es in jeder Generation – bereits vor 1967 unf auch schon vor 1948 – solche gibt, die sich erheben und versuchen das jüdische Volk auszulöschen oder von ihrem Heimatland zu vertreiben.

 

Ich stehe zu Israel, weil das jüdische Volk in Israels Land von der Ablehnung jüdischer Souveränität in ihrem angestammten Heimatland herrührt. Sie stammt von der Weigerung, den Juden die selben Rechte zuzuerkennen wie anderen Völkern, und von der Ablehnung der Rechte der Juden auf Sicherheit, Selbstbestimmung und Frieden. <>

 

 

Übersetzt von Ahuva Israel


Donnerstag, 19 Mai 2016