Schockerlebnis im Flüchtlingsheim: Gute, alte Homophobie

Schockerlebnis im Flüchtlingsheim:

Gute, alte Homophobie


Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland hat auf Schwierigkeiten wachsenden Antisemitismus durch den Flüchtlingsstrom in einem Interview hingewiesen. Ein weiteres Problem: Die meisten Flüchtlinge kommen aus Ländern, in denen es gesellschaftlicher Konsens ist und zum guten Ton gehört, Homosexuelle hinzurichten.

von Dr. Nathan Warszawski

Flüchtlinge aus islamischen Ländern erleben in Deutschland einen Kulturschock nach dem anderen! In den überfüllten Notunterkünften ohne Privatsphäre erkennen sie, dass Gold nicht auf der Straße liegt, wie überteuerte Schleuser es ihnen in den türkischen Flüchtlingslagern erzählt haben. Bald werden sie depressiv, denn es geschieht mit ihnen monatelang nichts. Schließlich erklärt man ihnen, dass Deutschland demokratisch ist, weshalb sie niemanden, auch nicht bei einem Streit, verprügeln dürfen. Doch der größte Kulturschock erwartet sie noch: Homosexuelle werden nicht verfolgt!

Die deutsche Gesellschaft hat Jahrzehnte lang mit sich gerungen, bis sie zunächst den Frauen und dann nach langer Zeit den Schwulen und Lesben dieselben Rechte wie den langweiligen Normalos zuerkannt hat. In keinem islamischen Land, aus dem Flüchtlinge nach Deutschland gelangen, ist Homosexualität erlaubt. Zwar werden Homosexuelle nicht überall staatlich verfolgt, jedoch immer gesellschaftlich geächtet. Heterosexuelle Zwangsheiraten kommen oft vor, nicht nur in der Türkei, auch in Europas Parallelgesellschaften.

In Deutschland ist die Homophobie unter Biodeutschen weit verbreitet, wenn auch weniger ausgeprägt als in der muslimischen Flüchtlingsgesellschaft. Die Homophobie wird in der Öffentlichkeit nicht ausgelebt, da die deutsche Wertegemeinschaft die Homophobie nicht tolerieren darf. Doch nun hat sich dem schwulenhassenden Biodeutschen ein Ventil aufgetan! Die muslimischen Flüchtlinge dürfen zumindest anfänglich homophob sein, denn sie kennen es ja nicht anders aus ihrer Heimat. Homosexualität ist dort immer verboten, zuweilen wird sie mit dem Tode bestraft, gewöhnlich mit langen Gefängnisstrafen geahndet.

Und so begrüßen die seelisch und sexuell unterdrückten Deutschen leidenschaftlich die unverdorbenen Flüchtlinge, die noch nicht wissen können, dass Homophobie politisch inkorrekt ist. Irgendwann werden die Flüchtlinge integriert sein und nur noch ihre eigenen homosexuellen Familienmitglieder in ihrer Parallelgesellschaft malträtieren dürfen. Bis dahin haben erkannte homosexuelle Flüchtlinge in überfüllten deutschen Flüchtlingslager ein schweres Los gezogen.

Deutsche Schwulen und Lesben, ich vernehme nicht euren Aufschrei!

Natürlich werdet ihr zu Recht in die rechte Ecke gedrängt, wenn ihr euch gegen Homophobie unter muslimischen Flüchtlingen wehrt, da jeder, der an „Das schaffen wir!“ zweifelt, in die rechte Ecke gehört. Doch wenn ihr euch jetzt nicht wehrt, wird es euch in Zukunft, wenn die Homophobie sprunghaft zunimmt, niemals gelingen. Wenn ihr euch jetzt nicht um unterdrückte Flüchtlinge kümmert, werdet ihr bald selber darunter leiden! Dann werdet ihr wie in den guten alten Zeiten, die noch gar nicht so lange her sind, geächtet und verfolgt sein. Ihr werdet vergebens auf die Hilfe der Normalos warten.

 

Numeri 24 : 9

 

Dr. Nathan Warszawski bei haOlam.de (Auswahl):

 

 


Dienstag, 27 Oktober 2015