Jihad-Orgien in Israel: Purer Antisemitismus

Jihad-Orgien in Israel:

Purer Antisemitismus


Hinter der aktuellen Gewalt- und Terrororgie radikaler Islamisten in Israel, bei der es ausschließlich darum geht, so viele Juden wie nur möglich zu ermorden, und selbst Babies in Kinderagen angegriffen werden, steckt der pure Antisemitismus.

von Boaz Bismuth, Israel haYom

Adele Bennetts Bericht über die arabische Messerattacke in Jerusalem, bei der sie selbst schwer verwundet wurde und bei der ihr Ehemann getötet wurde, ist ernüchternd und niederschlagend. Die Reaktion der arabischen Zuschauer war widerlich. So sollte es in Israels befreiter und wiedervereinter Hauptstadt Jerusalem nicht zugehen. Der Weg zur Westmauer an Sukkot sollte für Juden kein riskantes Unternehmen sein.

Jerusalem wurde im Jahr 1967 wieder vereinigt, so dass die Anhänger aller Religionen sich an der Schönheit und Heiligkeit der uralten Stadt erfreuen können. Aber der Angriff am Samstag zeigt, dass diese hoffnungsvolle Vision noch nicht realisiert worden ist.

In den Augen der Täter des Angriffs am Schabbat und in den Augen der arabischen Zuschauer waren Adele und Aharon Bennett legitime Angriffsziele, denen sie die Berechtigung absprachen, sich in Jerusalem aufzuhalten. Selbst das Weinen des Kindes des Ehepaares hat die Feindschaft in den Herzen dieser Araber nicht gemindert. Dieser Punkt ist sowohl abscheulich als auch Furcht erregend.

Am Montag lesen wir in der Synagoge das Buch Kohelet (Prediger). Der Anfangsvers lautet: “Die Worte des Predigers, des Sohnes Davids, König in Jerusalem.” Ja, das ist dasselbe Jerusalem, in dem die Familie Bennet angegriffen wurde. Dennoch bezeichnet die internationale Presse die Familie Bennett als “Siedler”.

Das Buch Kohelet sagt: “Was immer geschehen ist, wird wieder geschehen; und was getan wurde, wird wieder getan werden. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.” Dies trifft auf die gegenwärtige Situation zu, was die Sachlage um so mehr erschwert.

Einige behaupten, dass die Dinge sich verändern würden, wenn wir — folgendes sind die Worte des Präsidenten der palästinensischen Autonomie, Mahmoud Abbas — unsere “schmutzigen Füße” aus Jerusalem nehmen würden, und wenn wir die Stadt erneut teilen würden. Ganz so als ob vor 1967 kein Hass und keinerlei Feindschaft gegen Juden existiert hätte.

Erinnert sich denn wirklich niemand mehr daran, was mit den jüdischen Heiligen Stätten in dem von Jordanien kontrollierten Teil Jerusalems vor dem Sechs-Tage-Krieg 1967 geschehen ist?

Die Wahrheit ist, dass wir gegenwärtig Zeugen der Radikalisierung der Araber in unserer Nachbarschaft sind. Die Gewalt in Syrien, Jemen, Libyen und im Irak beeinflusst nun die palästinensischen Araber. Die palästinensischen Araber betrachten mehrheitlich die Terroristen als Vorbilder.

Dazu kommt die Darstellungsweise des israelisch-palästinensischen Konflikts durch die Medien der internationalen Gemeinschaft, die wie üblich gegen Israel eingestellt sind. Wir alle erinnern uns an die CNN Schlagzeile nach dem Angriff auf die Har Nof Synagoge im November 2014, bei dem die arabischen Mörder als Opfer dargestellt wurden.

Am Samstag war mal wieder der BBC an der Reihe sich bloßzustellen, als BBC sich die Überschrift leistete: “Palästinenser tot geschossen nach Jerusalem Angriff bei dem zwei getötet wurden.” Warum werden derartig irreführende Schlagzeilen immer nur gegen Israel formuliert, und niemals umgekehrt.

Aber gerade während solch schwieriger Zeiten wie der gegenwärtigen müssen wir nach dem Licht am Ende des Tunnels Ausschau halten. Während ich wiederholt das grauenvolle Video mit den (Anm. mindestens) gleichgültigen arabischen Zuschauern betrachtet habe, die dem Ehepaar Bennet bei dem Angriff am Samstag nicht geholfen haben, erinnere ich mich auch an den Araber, der in Hebron im vergangenen Monat fünf Juden vor einem versuchten Lynchmord gerettet hat.

Es gibt solche Ausnahmen. Wenn diese Ausnahmen die Mehrheit wären, dann würden sich die Dinge hier verändern. Denn der Friede fängt mit dem Mann auf der Straße an. Die Situation wird nicht durch leere Worte über diplomatische Lösungen oder regionale Konferenzen verändert.

Vielmehr ist es so, dass sich die Dinge nur dann verändern werden, wenn die Araber dahin kommen zu verstehen, dass Juden keine “Siedler” sind, weil die Juden in ihrem eigenen Land sind, und dass Juden in Jerusalem, der Stadt Davids, keine “verbrecherischen Eindringlinge” sind.

 

Übersetzt von Renate für Aro1.com

 

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Freitag, 09 Oktober 2015