ISIS: Brand- und Menschenopfer

ISIS:

Brand- und Menschenopfer




von Dr. Nathan Warszawski

Der Besiegte steht aufrecht mitten im Käfig. Sein grell-oranges Hemd ist mit Benzin getränkt. Ein dickes Seil führt zum Käfig hin, dessen Anfang feierlich von einem heroischen vermummten Islamisten mit einer mächtigen Fackel theatralisch entzündet wird. Das Seil brennt sofort, das Feuer frisst sich in Richtung Käfig und dringt mühelos bis zum Gefangenen mit dem Benzin getränkten grell-orangenem Hemd. Das Opfer beginnt zu brennen. Es hebt die Hände und hält sie schützend vor beiden Ohren, so dass es wie ein Betender wirkt. Dann bricht der ehemalige Mensch zusammen und wird vom Feuer umhüllt, welches eine kugelige Form annimmt und nichts Lebendiges inne hat.

Szenenwechsel. Eine ältere vollverschleierte Frau blickt vom Gehsteig auf die Straße. Sie ist ganz in schwarzem Stoff eingehüllt. Darüber trägt sie eine schwarze Jacke mit einigen dunkelroten Streifen. Junge Männer in wallenden Gewändern und in Räuberkostüm umringen und beschimpfen die Frau. Männliche Zuschauer blockieren die Straße und filmen das Geschehen mit ihren Handys. Einer der Männer, wohl der Bandenführer, nötigt die Frau, sich auf den Boden zu knien. Die Frau kniet und er beschimpft sie laut und ohne Unterbrechung auf Arabisch. Dann hält der Bandit plötzlich eine Pistole in der Hand, drückt den Lauf der Pistole an den Kopf der älteren Frau und schießt. Die Opfer sackt zusammen und rollt auf die Straße. Der Knall der Todeswaffe wird von Allahu-Akbar-Rufen der Banditen und der filmenden Zuschauer übertönt. Schnell wird die Leiche in einem Plastiksack verstaut. Das Rot auf ihrer Jacke ist ihr Todesurteil, denn Rot symbolisiert Blut und Macht, die allein den herrschenden Menschenopferern vorbehalten ist. Ob die Leiche anschließend verbrannt wird, wird nicht gezeigt.

Zu Beginn des Islams waren auf der arabischen Halbinsel Menschenopfer alltäglich. Kriegsgefangene, untreue Gattinnen und unfolgsame Töchter wurden lebend verbrannt, Im Gegensatz zu anderen tierischen Brandopfern wurde das menschliche Opfer gänzlich der Gottheit gewidmet, die guten Fleischstücke nicht von Priestern verspeist. Kannibalismus war bei den ungläubigen Heiden verpönt. Mohammed und seine Gefolgschaft verboten den besiegten Stämmen das Menschenbrandopfer, da sie erfahren hatten, dass Gott dies einem gewissen Abraham an einem dem Propheten Mohammed unbekannten Ort untersagt hatte. Der bis dahin unbekannte Jude Abraham avancierte anschließend zum Stammvater der Araber. In den unzähligen Schlachten, die die Gläubigen zur Verbreitung des Islams schlugen, wurden Kriegsgefangene, die begehrenswerte Frauen hatten oder den Islam nicht annehmen wollten, nicht verbrannt, sondern geköpft oder erstochen, manchmal erdrosselt, selten gehenkt, Sie wurden nicht der neuen Gottheit geopfert, sondern ohne Gewinn sinnlos umgebracht.

Während heute die einen Muslime, die Christen als Islamisten bezeichnen, Brandopfer darbringen, überlegen andere Muslime, die Christen als gemäßigte Muslime bezeichnen, ihre Gefangenen zu kreuzigen und lebendig zu begraben. Beide Todesarten verhindern die anschließende göttliche Opferung, weil die Getöteten mit einem unreinen Symbol, beziehungsweise mit unreiner Erde in Berührung gekommen sind, die selbst heiliges Feuer nicht wegbrennen kann.

Szenenwechsel. Vor kurzem wurde in Berlin die hochschwangere 19-jährige Maria bei vollem Bewusstsein verbrannt. Das Kind sollte Dilara (persisch: Herz) heißen. Maria wollte für den türkischen Kindsvater zum Islam übertreten.

Nach einer 2000-jährigen Pause werden im Orient wieder Menschen geopfert, meist in Form eines Selbstmordattentates zum Ruhme Allahs, zuweilen auch als Brandopfer. Das Abendland praktiziert ohne Unterbrechungen menschliche Opferungen. Am bekanntesten sind die Kreuzigungen der Römer, die im 4. Jahrhundert durch humane Torturen ersetzt werden. Die letzten bedeutenden Menschenopfer in Europa vor der industriellen Revolution sind Hunderte brennende Hexen in der Dr.-Josef-Schuster-Stadt Würzburg. Dabei tut sich vor allem der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn hervor, der noch heute nach 400 Jahren in der Dr.-Josef-Schuster-Stadt höchste Verehrung und Anerkennung genießt, obwohl – oder weil? – sich seine Ideologie neben der Luthers problemlos als Wegbereiter des Nationalsozialismus einreihen lässt. Die Nationalsozialisten selber sorgen dafür, dass Brandopfer in Europa nicht in Vergessenheit geraten. 2006 wird Ilan Halimi als bisher letzter Jude in Frankreich geopfert, wobei das dilettantisch ausgeführte islamische Brandopfer misslingt.

Während im Orient Brandopfer von Muslimen begangen werden, obwohl der Islam diese Art des Opferns abgeschafft hat, beteiligen sich in Europa alle Religionen und auch Atheisten an diesem Kult. Juden bilden insoweit eine Ausnahme, als sie nur als passive Brandopfer vorkommen.

Auch wenn der von wem auch immer gewählte Zentralratspräsident der Juden Deutschlands seine unbegründete und falsche Meinung kostenlos verbreiten lässt, wird Deutschland nicht auf ewig eine Insel der glückseligen Juden inmitten einer stürmischen EU bleiben. Denn Menschenopfer bleiben in Europa gefragt und werden weiterhin die abendländische Kultur prägen.

 

Numeri 24 : 9

 

Dr. Nathan Warszawski bei haOlam.de (Auswahl):


Sonntag, 08 Februar 2015