Erste kurze Eindrücke unserer Israelreise vom 18. Februar bis 05. März 2014:

Erste kurze Eindrücke unserer Israelreise vom 18. Februar bis 05. März 2014:




Von Prof. Roland Hornung und Anna Neubert
Schalom!
Vor Kurzem erst wieder aus Israel zurückgekommen, hier unsere ersten spontanen Eindrücke:
Das Wetter war wie immer super – wenn es bei uns in Deutschland keinen Sommer geben sollte – wir haben ihn bereits erlebt.
Glücklicher Weise ist ja auch in Deutschland kein richtiger Winter, sodass diesmal der Temperatursturz nicht ganz so schlimm ausfällt wie sonst bei unseren Israelreisen.
Jedes Jahr organisiere ich, Roland, im Februar eine Israel-Begegnungs-Reise mit kleinen Gruppen um die zehn Teilnehmer. Dieses Jahr war unsere Gruppe sehr interessiert, engagiert und begeistert von Eretz Israel.
Unsere Reisen sind Begegnungsreisen mit Land und Leuten in Israel. Wir waren im Norden an der libanesischen Grenze und auf den Golanhöhen an der syrischen Grenze. Wir sahen ganz ausführlich Jerusalem, die heilige Stadt für die drei monotheistischen Weltreligionen. Wir waren am Shabbat an der Klagemauer, dem heiligsten Ort im Judentum, und erlebten intensiv die Herrlichkeit des Shabbat. Wir waren in Hebron bei den Gräbern der Erzväter. Dies war der Höhepunkt der gesamten Reise. Wir waren aber auch im quirlig-lebendigen und säkularen Tel Aviv. Wir sahen das High-Tech-Land (In und um Tel Aviv gibt es viele High-Tech-Firmen, aber auch das „Technion“, wo wir eine großartige Führung bekamen). Wir besuchten eine nette junge israelische Bekannte und deren Freunde und aßen köstlichste Bio-Erdbeeren. Wir machten aber auch eine hoch interessante Wüstenwanderung in Ein-Gedi. Wir sahen Steinböcke und Klippschläfer und erlebten das Wüstenklima.
Israel ist ein tief beeindruckendes Land.
Die Leute vor Ort waren wie immer freundlich, optimistisch und zuversichtlich.
Die Tatschache, dass pauschal „die Siedlungen“ das größte Friedenshindernis zwischen Israel und den Arabern sein sollen, wird dort in Israel für großen Unsinn gehalten (und von uns auch!!!).
Was wirklich ein großes Friedenshindernis ist, ist die ständige, ewige und oft sehr einseitige Einmischung der Europäer, die kaum etwas von der Situation in Nahost verstehen (man erinnere sich an den Elefant im Porzellan-Laden). Peinlich!!!
Wir erlebten eine gigantische Demonstration von strengreligiösen Juden am Sonntag, 2. März in Jerusalem. Sie wollen weder Militärdienst leisten noch einen Zivildienst und demonstrierten gegen das inzwischen umgesetzte Gesetz, sie in Militär- und Zivildienst mit einzubinden.
Insgesamt pulsiert in Israel das Leben, das Land strotzt vor Energie, Kreativität, Innovationskraft und Improvisationsgeist. Und das Land selbst ist die Brücke zwischen der biblischen Vergangenheit und der Gegenwart!

 

Foto: Tel Aviv-Impression (Foto: von Suziwan (Voyage été 2007) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons)

 

Lesen Sie hierzu auch:

Auch mit knappen Reiseetat: Israel auf eigene Faust entdecken und erleben (Reisebericht unseres langjährigen Redakteurs und zitweiligen Mitherausgebers)

 

Prof. Roland Hornung bei haOlam.de (Auswahl):

 

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Freitag, 18 April 2014