Aktiv werden gegen Israel-Bashing: [Fotos&Video] Die 10 Top-Gründe gegen die Israel Apartheid Week zu sein

Aktiv werden gegen Israel-Bashing:

[Fotos&Video] Die 10 Top-Gründe gegen die Israel Apartheid Week zu sein




von Eylon Aslan-Levy, The Times of Israel blogs, 26. Februar 2014

Während die „Israel Apartheid Week“ auf westlichen Universitätscampussen ankommt, haben jüdische Studenten beschlossen, dass sie die Verleumdungen nicht länger tatenlos hinnehmen werden. Hunderte beteiligen sich inzwischen an der Kampagne #Rethink2014 (Umdenken 2014), indem sie Bilder von sich selbst schießen, auf denen sie Botschaften hochhalten, die ihre Opposition zum jährlichen Hass-Fest erklären. Die Taktik macht Anleihen bei der enorm erfolgreichen Kampagne „I Need Feminism“ (Ich brauche Feminismus), bei der Studenten ihre Unterstützung für Feminismus durch Botschaften auf einem Whiteboard zum Ausdruck brachten.

Hier sind meine persönlichen 10 Lieblings-Bilder in umgekehrter Reihenfolge:

10 „Israelische Araber haben volle Bürgerrechte…“

Rechte, die für alle Bürger gelten, ungeachtet ihrer Rasse oder Religion: Es gibt Dutzende Araber in der Knesset und einen Araber am obersten Gerichtshof. Die Lage jenseits der Grünen Linie sieht anders aus (aus unten angeführten Gründen), doch Israel selbst ist weit entfernt vom Südafrika der Apartheid, einem institutionell rassistischen Regime, das der Mehrheit seines Volks fundamentale Rechte nur aufgrund ihrer Hautfarbe verweigerte und eine Auffassung hatte, dass die permanente Dominierung der einen Rasse durch eine andere immerwährend fortgesetzt wird.

 

9. „… und die Palästinenser haben Angebote für Eigenstaatlichkeit in der Vergangenheit abgelehnt“

Derweil ist die Lage jenseits der Grünen Linie ein vorläufiges Arrangement, das vom Abschluss eines Friedensvertrags abhängt, der einen separaten Palästinenserstaat schafft. Jeder israelische Regierung der letzten zwanzig Jahre hat das Prinzip der Zweistaatenlösung akzeptiert, seit Jordanien seine Ansprüche auf die Westbank aufgegeben hat.

Die Weigerung der Palästinenser, den UNO-Teilungsplan von 1947 anzuerkennen geht als eine der größten verpassten Gelegenheiten in die moderne Geschichte ein. Selbst Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomie, gibt zu, dass diese Ablehnung „ein Fehler“ war. Hätten die Araber die Zweistaatenlösung von Beginn an akzeptiert, hätte es keine Besatzung gegeben; und hätte Arafat 2000 in Camp David den Deal akzeptiert, würden die Palästinenser statt der zehnten „Apartheidwoche“ ihren zehnten Unabhängigkeitstag feiern. Vielleicht ist das der Punkt der Kampagne: Durch die Delegitimierung des jüdischen Staates hoffen Die Organisatoren der Kampagne, dass die Palästinenser in der Lage sein werden Kompromisse überhaupt zu umgehen und sich damit dem eigenen Anteil an der Schuld nicht stellen zu müssen.

 

8. „Israels Sicherheitsbedenken werden verharmlost“

Studentische Aktivisten bauten „Apartheidmauern“ – Nachbauten der Barriere an der Westbank – auf Universitätscampussen auf; damit deuteten sie an, das Israel irgendwie der Bankert von Südafrika und Ostdeutschland sei. Sie nehmen Israels Entscheidungen komplett aus dem Zusammenhang, um ihm Böswilligkeit zu unterstellen: Für die IAW-Kampagne war der Bau der Barriere ein rassistischer Landraub statt eines Versuchs unschuldige Zivilisten vor Terror zu schützen. Mehr als eintausend Israelis wurden während der zweiten Intifada bei Terroranschlägen, einschließlich Selbstmord-Bombenanschlägen, ermordet. Und der Bau einer physischen Barriere hat diese Anschläge auf Null reduziert.

 

7. „Ich will gebildet werden, nicht bedroht“

IAW schafft für jüdische Studenten eine feindselige Atmosphäre auf dem Campus. Letztes Jahr nagelte die Palestine Society in Harvard „Räumungsbefehle“ an die Türen der Zimmer jüdischer Studenten. Allgemeiner verhindert die übertriebene Rhetorik, die Israel als fundamental illegitimen und rassistischen Staat darstellt, proisraelische Studenten daran ihre Meinung offen zu sagen. Die Kampagne formuliert den Konflikt in Begriffen von Gut und Böse und behandelt jede Art von Unterstützung Israels als rassistisch und illegitim.

Professor Alan Johnson vom BICOM erklärt: Die Apartheid-Verleumdung hat ihre Ursprünge in Versuchen der kommunistischen Staaten die Araber als Verbündete zu gewinnen, indem ein gemeinsamer antisemitischer Sprachgebrauch angewandt wird, wenn auch mit „zionistisch“ als Feigenblatt für „jüdisch“; und der größte Pusch zur Charakterisierung Israels als Apartheidstaat war die berüchtigte und offen antisemitische Konferenz von Durban. Betrachtet man das als Teil dieser hinterhältigen politischen Tradition, dann ist es unmöglich der IAW unschuldigere Motive zu unterstellen.

 

6. „Zionismus und palästinensischer Nationalismus schließen sich nicht gegenseitig aus“

„Wir haben ein Problem mit der unterschwelligen Botschaft der Israel Apartheid Week; diese ordnet diese Rechte [auf Selbstbestimmung und politische Freiheit] ausschließlich den Palästinensern zu – aber nicht ihren jüdischen Nachbarn“, erklärt ein offener Brief von Israelis an die Universität Oxford. „Das ist falsch: Juden haben, wie Palästinenser, ein Recht auf eine nationale Heimat in dem Land, zu dem sie starke historische, religiöse und kulturelle Verbindungen haben.“

 

5. „Desinformation für Uninformierte ist Missbrauch“

Studenten der Cambridge University erhielten diese Woche E-Mails mit der Mitteilung, dass die „Palestine Society eine Reihe Veranstaltungen geben wird, um das Bewusstsein zu heben, dass Israel ein Apartheidstaat ist.“ Mit dem Begriff „Apartheid“ wird derart beiläufig um sich geworfen, dass diejenigen, die es nicht besser wissen, ermutigt werden die Behauptung für bare Münze zu nehmen, Israel sei ein Apartheidstaat. Die Kampagne funktioniert dadurch, dass der Gebrauch des Etiketts in Bezug auf Israel normal wird, ohne dass man dazu Argumente anführen muss. Das ist eine sehr hinterhältige Taktik.

 

4. „Wenn Abbas und Bibi miteinander reden können, können wir das auch“

Präsident Abbas hat gesagt: „Nein, wir werden den Boykott Israels nicht unterstützen… Wir werden niemanden auffordern Israel zu boykottieren. Wir haben Beziehungen zu Israel, wir haben gegenseitige Anerkennung.“ Die Israel Apartheid Week unternimmt keinen Versuch einen konstruktiven Dialog zu schaffen: Sie strebt die komplette Delegitimierung Israels an, schließt also proisraelische Stimmen aus, damit diese nicht den jüdischen Staat „normalisieren“ und irgendwelche Nuancen in die Debatte einbringen.

 

3. „Omar Barghout hat einen Abschluss der Universität Tel Aviv“

Omar Barghouti, einer der führenden Vertreter der Apartheid-Verleumdung, erwarb einen Abschluss in Philosophie an der Universität Tel Aviv. Er bezeichnet seine Studien dort als „ein persönliche Angelegenheit“.

Doch das ist eine seltsame Wahl für einen Mann, der einen akademischen Boykott Israels unterstützt und der Israel mit einem Land gleich setzt, das Schwarze keine seiner „nur für Weiße“-Universitäten besuchen ließ.

Es riecht auch nach Heuchelei und intellektueller Unredlichkeit.

 

2. „Eine Woche ist zu lang, als dass man ihr eine Lüge widmen sollte“

Die Apartheid-Anschuldigung ist eine Lüge und es sollte keine Woche dauern sie zu entlarven: Die neue Broschüre von Bin ICOM zu lesen kann den Sachverhalt in gerade mal fünf Minuten richtigstellen.

Fragen Sie sich, wie Israel ein „jüdischer Staat“ sein kann? Haben Sie Mühe zu verstehen, warum Israel „palästinensisches Land“ kontrolliert? Israel ist sicher nicht perfekt, aber es ist auch kein Apartheidstaat. Die Lage ist kompliziert, aber die Apartheid-Verleumdung ist es nicht.

 

1. „Jemand muss es tun“

Dieser Jemand sind Sie!

In einem seiner klareren Momente sagte Hitler: „Wenn man eine Lüge erzählt, die große genug ist und sie regelmäßig genug erzählt, dann wird sie geglaubt werden.“* Lassen Sie die Lüge über die Apartheid nicht unbestritten stehen. Schließen Sie sich der Kampagne #rethink2014 an: Drucken Sie das Bild (unten) aus, schreiben Sie Ihren Grund dafür auf gegen die Israel Apartheid Week zu sein, fotografieren Sie sich, schicken sie das als Botschaft an die Kampagnenleiter auf der Facebook-Seite und werden Sie geteilt!

 

[Direktlink zum Video]

 

Übersetzung unseres Partnerblogs Heplev - Anmerkung von Heplev: * Auf Deutsch konnte ich dieses Zitat nicht finden, sondern „nur“: „Die Menschen werden jede Lüge glauben, vorausgesetzt sie ist groß genug.“ Und:
- „Die meisten Menschen werden leichter Opfer einer großen Lüge als einer kleinen.“
- „Je größer die Lüge, desto mehr Menschen glauben ihr.“

 

Lesen Sie hierzu auch:

 

„Israeli Apartheid?“-Woche bei haOlam.de:

 

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Sonntag, 02 März 2014