Meine erste Ankunft in Israel vor 33 Jahren

Meine erste Ankunft in Israel vor 33 Jahren




von Prof. Roland Hornung

Es war einmal, vor langer Zeit, da flog ich das erste Mal nach Israel. Im Flughafen Tel Aviv sah ich schon die Palmen und wunderbaren Blumen und spürte die Wärme von 27 Grad (in Deutschland war es im Oktober schon herbstlich bei 12 Grad gewesen)....mir war auch warm um das Herz und ich freute mich sehr auf diese erste Reise. Ich war so abgelenkt, dass ich den Durchsagen entweder nicht zu hörte oder, da ich damals noch kaum ivrit konnte, sie nicht verstand, Plötzlich stürzte eine junge, hübsche, herrlich aussehende Soldatin auf mich zu, etwa in meinem damaligen Alter. Was wollte sie? Sie rannte auf mich zu und sagte etwas....Ich guckte etwas langsam, und ehe ich mich versah, packte sie mich, warf mich auf den Boden und legte sich auf mich. Aha?!?

Man ahnte damals in Europa schon, dass die Orientalinnen heissblütig und wild seien. Aber gleich so schlimm?

Gleich so wild? Gleich derart heissblütig? Sollte das ein Zeichen ihrer Liebe sein? Okay, sie hatte gleich mich ausgesucht. Und somit sehr guten Geschmack bewiesen :-) ...aber gleich so direkt ? Ich versuchte sie erst einmal abzuschütteln, aber - sie war deutlich stärker als ich und drückte mich zu Boden.

Ich armes Student-chen mit 47 kg (damals!!!) bekam kaum Luft. Endlich ließ sie mich los und erklärte mir in Englisch, dass es einen Bombenalarm gegeben habe und sie mich beschützen wollte. Ach so.
Ich war tief betroffen, denn sie hatte mich beschützt und ihr wäre sicher (im Ernstfall) viel mehr Schaden geschehen als mir. Danke. Toda raba, unbekannte Schönheit !

 

Foto: Strand von Tel Aviv (Foto: von Michimaya (Eigenes Werk) [CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons)

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Mittwoch, 22 Januar 2014





Na, Herr Prof. Hornung, da haben Sie aber ein schönes Erlebnis gehabt (kleines bisschen Neid). Auch meine Erfahrungen mit den Menschen in Israel waren immer sehr gut, als die Beschriftung des Fahrkartenautomaten der Jerusalemer Straßenbahn auf einmal auf Hebräisch umschaltete und ich staunte, waren so viele Hände da die mir halfen, es war wunderbar.



@1 Ploppa. Peter: Mir ging es ähnlich, als ich zum ersten mal allein auf`m Ben Gurion ankam und nach TLV rein wollte. Bisschen dumm angestellt (meine Englishkenntnisse waren damals noch gegen Null, von Hebräisch ganz zu schweigen), aber mir wurde auf wunderbar netteste Art weitergeholfen. Ich dachte dann nur so bei mir:`Hier biste richtig`und so war es dann auch. PS: Hebräisch kann ich immer noch nicht.