Iranische Agenturen und Menschenrechtsorganisationen melden: Neue Massenhinrichtungen im Iran

Iranische Agenturen und Menschenrechtsorganisationen melden:

Neue Massenhinrichtungen im Iran




Exklusivbericht von Büro für Menschenrechte in Berlin und Brüssel , Christian Zimmermann, CEO

Allein am 13.November wurden 45 Personen im Iran, teils öffentlich hingerichtet

Mit einer unglaublichen Hinrichtungs- und Repressionswelle übertrifft das Regime in Teheran nur seine Hinrichtungswelle in 1989, der zehntausende oppositionelle Menschen zu Opfer fielen. Je mehr das System der klerikalen Herrschaft und der angeblichen islamischen Wirtschaft unter dem Druck der internationalen Sanktionen und der eigenen Unwilligkeit einbricht, um so mehr erhöhen die Herrschenden den Druck auf die eigene Bevölkerung mit unvorstellbaren Repressionen aller Art. Desgleichen erhöhen sie aber auch Ihre internationalen Drohungen sowie die massive Unterstützung des Terrorismus von Hamas, aktuell im Gaza gegen Israel und des verbrecherischen Sytems der Baathherrscher in Syrien.

Amnesty International , weitere Menschenrechtsorganisationen und selbst die UN erwarteten und verurteilten vorsorglich die aktuelle Hinrichtungswelle .

96 Inhaftierte wurden seit dem 22. Oktober gehängt, am 13. November sogar 35 Häftlinge kollektiv im berüchtigten Vakilabad Gefängnisses in Maschhad. Dazu starben acht Gefangene im Karaj Gohardasht Gefängnis,ein weiterer Gefangener im Isfahan Zentralgefängnis und ein Gefangener in Neyriz, in der Fars Provinz. Damit starben allein am Dienstag 45 Gefangene. Öffentliche Hinrichtungen meldeten iranische Webseiten an mehreren Tagen im November, trotz aller internationalen Proteste gegen diese entwürdigende Hinrichtungsart. Aber die Allgemeinen Menschenrechte und internationalen Memoranden interessieren das Regime wenig. Neben diesen Hinrichtungen starben in den letzten Wochen zunehmend Inhaftierte an Folter und unmenschlichen Verhörmethoden, als letztr der im ganzen Iran bekannte Blogger Sattar Beheschti. Außerdem warten in den divrsen Gefängnissen noch über 1000 schon zum Tode verurteilte auf ihre Tötung.

Außerdem meldeten iranische Webseiten wieder Steinigungen von drei Frauen; eigentlich sollte nach offizieller iranischerVersion ein Memorandum des so genannten iranischen "Parlamentes" zur Aussetzung von Steinigungen in Kraft sein. Der oberste klerikale Führer, Chameneii soll es jedoch aufgehoben haben.

Die anhaltenden staatlich vollzogenen und angeordneten Verbrechen und den Allgemeinen Menschenrechten wiedersprechenden Hinrichtungen, Steinigungen und Folterungen, besonders von Minderjährigen erfordern dringend eine Strafverfolgung durch den internationalen Strafgerichtshof. Auch in Deutschland könnten solche Anzeigen gegen die Verantwortlichen im Regimeapperat erfolgen, das macht die Existenz des internationalen Strafgesetzbuches als Teil des deutschen Strafrechts möglich. Es gibt inzwischen mehrere Organisationen, die Material gegen die herrschen Personen des Iran sammeln. Seit der Existenz der "Islamischen Republik Iran" sind durch das Regime und seine klerikale Unrechtsjustiz über 120.000 Menschen ermordet worden.

 

 

Foto: Öffentliche Hinrichtungen in der "Islamischen Republik Iran" (Foto: Archiv)

 

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Freitag, 16 November 2012