Keine palästinensischen Wahlen? Delegitimieren wir die israelische Demokratie!


Keine palästinensischen Wahlen? Delegitimieren wir die israelische Demokratie!

Simon Plosker, HonestReporting, 19. März 2015

Ein besonders übler Kommentar der britischen Palästinenserin Yara Hawari trifft im Independent die folgende Behauptung über die Wahlen in Israel:

Tatsächlich haben fast 4,5 Millionen Palästinenser in Gaza und Westjordanland kein Mitspracherecht darin, welche israelische Partei jeden Aspekt ihres Lebens bestimmen wird.

Aber warum sollten sie bei einer israelischen Wahl stimmen dürfen? Das wäre nur möglich, wenn es eine Einstaatenlösung gäbe, und dann würden die erwähnten 4,5 Millionen Palästinenser Israel einfach als jüdischen Staat in die Nichtexistenz wählen.

Und was ist mit Israels arabischen Bürgern,

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Irans Drang zu Atomwaffen:

Entwicklungshilfe


Entwicklungshilfe

Es geht voran bei den Gesprächen über das iranische Kernwaffenprogramm in Lausanne. Denkbar ist, daß am Sonntag die Außenminister der beteiligten Staaten einfliegen, denn das, was sie als Erfolg präsentieren wollen, soll ja auch ihr Ansehen mehren und nicht das Subalterner.

Wenn freilich anonyme iranische Offizielle gegenüber der Agentur Reuters von Fortschritten schwärmen, “the sides are very, very close to the final step and it could be signed or agreed and announced verbally”, dann ist Vorsicht angesagt – oder sollte es zumindest sein.

Was hier nämlich als Fortschritt gilt, ist tatsächlich ein Anlaß zu Besorgnis. 2003, als vor vielen, vielen Jahren die Gespräch

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Deutsche und israelische Forscher prognostizierten das Wetterphänomen über ein Jahr im Voraus.:

El Niño“ korrekt vorhergesagt


El Niño“ korrekt vorhergesagt

o früh wie nie zuvor: Deutsche und israelische Forscher prognostizierten das Wetterphänomen über ein Jahr im Voraus.
Es war riskant: Ein Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern entschied sich vor mehr als einem Jahr, im Herbst 2013, dazu, in einem renommierten Wissenschaftsmagazin eine Frühwarnung vor dem Wetterphänomen „El Niño“ zu publizieren. Das barg das Risiko eines Fehlalarms und damit verbunden das Risiko für die eigene Reputation. Denn bisher lag der Zeitraum für verlässliche El-Niño-Prognosen lediglich bei sechs Monaten. Doch die Wissenschaftler vom Institut für Theoretische Physik der Justus-Liebig-Universität Gießen, dem Potsdam-Institut

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Mit dem syrischen Diktator Bashar al-Assad verhandeln?

Faustisch ohne Plan


Faustisch ohne Plan

Westliche Politiker wollen mit dem syrischen Diktator Bashar al-Assad verhandeln. Aber worüber?

Ein Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken

Nicht wirklich gut beraten schien US-Außenminister John Kerry, als er in einem Interview seine Bereitschaft erklärte, mit Präsident Bashar al-Assad verhandeln zu wollen – ausgerechnet am 15. März, dem Jahrestag des Ausbruchs der Aufstände in Syrien. Zwar ruderte die US-Regierung kurze Zeit später zurück – inzwischen hatte die syrische Armee erneut mit tödlichen Folgen Chloringas zum Einsatz gebracht –, doch der Schaden war angerichtet. Zumindest bei der syrischen Opposition hat die US-Regierung längst jede Glaubwürdigkeit

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Gedanken zu Pessach (4):

Raw Ciner: Pessach - Verpflichtung


Raw Ciner: Pessach - Verpflichtung

Kommende Woche begehen wir die Pessach-Feiertage. Wir haben oft darauf hingewiesen, dass unsere Feiertage nicht blosse Erinnerungen an vergangene Ereignisse darstellen, die sich vor vielen Jahren abgespielt haben. Sie stellen vielmehr die Mittel dar, mit denen wir die gleiche geistige Stufe wie damals erreichen können, damit uns diese Stufe auch heute wieder zugänglich wird.

Es ist interessant festzustellen, dass Pessach sogar für Menschen, die es mit der Einhaltung anderer Mizwot (Gebote) und Feiertage nicht so genau nehmen, einen weiterhin hohen Stellenwert einnimmt.

Pessach, der Auszug aus Ägypten, war die Geburt unserer Nation. Keine Nation, wie viele andere, sondern eine Nation, deren Entwicklung und Bestimmung vo

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Raw Frand zu Parschat Zav:

Die Tora achtet auf den Selbstwert der Armen


Die Tora achtet auf den Selbstwert der Armen

Die Tora geht sehr sorgsam mit dem Selbstwertgefühl des Ani, des vom Glück weniger begünstigten, um. Einerseits achtet die Tora darauf, dass Aharon, der Kohen Gadol (Hohepriester) nicht hochnäsig wird, andererseits legt die Tora Wert darauf, dass ein Armer nicht verzagt und in seinen Gefühlen verletzt wird.
Es gibt eine interessante Gemara im Traktat Baba Kama [92a]. Die Mischna im Traktat Bikurim [3,8] beschreibt, wie die Erstlingsfrüchte, die Bikurim, in Jerusalem den Priestern übergeben wurden. Die Reichen übergaben ihre Früchte in goldenen und silbernen Körben. Die Armen, die ihre einfachen Feldfrüchte darbrachten, konnten sich keine goldenen Körbe leisten. Sie brachten ihre Fr&

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